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PrimaVera: NGG steht noch mit leeren Händen da

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Mühldorf - Mit "völligem Unverständnis" reagiert die Gewerkschaft Nahrung-Genuss- Gaststätten auf die Haltung der Betriebsleitungen von "Ceralia" und "PrimaVera"

Mit „völligem Unverständnis“ reagiert die Gewerkschaft Nahrung-Genuss- Gaststätten (NGG) auf die Haltung der Geschäftsleitungen der beiden Schwesterbetriebe „Ceralia“ und „PrimaVera“ in Mühldorf in der vierten Tarifverhandlungsrunde am Montag: „Wir wollten noch vor Weihnachten einen Tarifabschluss und waren kompromissbereit“, so Johannes Specht von der NGG, „aber die Geschäftsleitungen war nicht bereit, auch nur noch über kleinste Änderungen zu verhandeln.“

Die Gewerkschaft NGG fordert für die insgesamt 120 Beschäftigten an den beiden Betrieben erstmalig den Abschluss von Tarifverträgen.

Das sagte Geschäftsführer Huber im Oktober: 

Haustarif angestrebt

Specht: „An beiden Betrieben gibt es bislang keine Tarifverträge, in denen die Lohnhöhe, die Arbeitszeit, Weihnachtsgeld oder Zuschläge geregelt und abgesichert sind. Die Arbeitsbedingungen und Löhne liegen zum Teil unterhalb des Tarifniveaus der bayrischen Mühlenwirtschaft und der Ernährungsindustrie."

Beide Betriebe stünden wirtschaftlich exzellent da, so Johannes Specht: "Konstante Umsatzsteigerungen, jährlich gute Gewinne und für die Inhaberfamilien satte Kapitalrenditen.“

Aus Sicht des Gewerkschafters liefen die ersten drei Verhandlungsrund recht ergebnisorientiert. Man habe "über viele Punkte Einigung erzielen können" Nun "bocke" die Geschäftsleitung und provoziere damit eine Gegenreaktion, so Specht. Im Oktober und November hatte es insgesamt drei Streiks an den beiden Betrieben gegeben.  

Quelle: Pressemitteilung Gewerkschaft NGG

Quelle: innsalzach24.de

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