Landgericht Memmingen

Prozess um Amokalarm

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Memmingen - Prozess um den Amokschützen von Memmingen: Er soll gezielt auf Polizisten geschossen haben. Was noch aus der nichtöffentlichen Verhandlung bekannt wurde.

Der jugendliche Amokschütze von Memmingen soll vor seiner Festnahme auf einem Sportplatzgelände gezielt auf Polizisten geschossen haben. Zudem soll er eine Waffe auch gegen sich gerichtet haben, teilte das Landgericht Memmingen am Freitag aus der nichtöffentlichen Verhandlung mit. Danach bestätigten mehrere Beamte eines Spezialeinsatzkommandos (SEK) der Polizei, dass sich der Angeklagte über einen langen Zeitraum hinweg eine Waffe an den Kopf gehalten habe. Erst als einer der Beamten einen Warnschuss abgab, habe er die gezielten Schüsse eingestellt.

Der heute 15-Jährige muss sich unter anderem wegen zwölffachen versuchten Totschlags verantworten. Mit Waffen seines Vaters hatte er im Mai 2012 zuerst an seiner Schule und später auf einem Sportplatz mehrere Schüsse abgegeben. Liebeskummer soll das Motiv gewesen sein. Verletzt wurde niemand. Der Prozess wird fortgesetzt.

dpa/lby

Rubriklistenbild: © dpa

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