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Fortsetzung in Prozess gegen Starkoch aus Traunstein

Schuhbeck legt Geständnis ab: „Ich habe einiges falsch gemacht...“

Star-Koch Alfons Schuhbeck
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Star-Koch Alfons Schuhbeck steht in einem Gerichtssaal des Landgerichts München I.

München – Vor dem Landgericht München I wurde am Mittwoch (12. Oktober) der Prozess gegen den wegen Steuerhinterziehung angeklagten Starkoch Alfons Schuhbeck fortgesetzt.

Der Verhandlungstag begann mit einem Paukenschlag: Gleich zu Beginn hat der gebürtige Traunsteiner ein (Teil-)Geständnis abgelegt. Laut einem Bericht der Bild-Zeitung, die zuerst darüber berichtete, räumte Schuhbeck ein, die Umsätze in einem seiner Restaurants manipuliert und Geld aus den Kassen entnommen zu haben. „Ich habe einiges falsch gemacht. Ich habe mir, meinen Freunden und Bekannten und auch meinen Verteidigern bis zuletzt etwas vorgemacht, weil ich nicht wahrhaben wollte, dass ich unternehmerisch gescheitert bin“, sagte Schuhbeck vor der Kammer.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem 73-Jährigen vor, unter anderem mithilfe eines Computerprogramms Einnahmen am Finanzamt vorbeigeschleust zu haben. Insgesamt geht es um mehr als 2,3 Millionen Euro Steuern, die Schuhbeck so zwischen 2009 und 2016 hinterzogen haben soll. Der Angeklagte hatte sich zunächst zum Prozessbeginn in der vergangenen Woche nicht zu den Vorwürfen geäußert. rosenheim24.de hatte darüber berichtet (Plus-Artikel).

Seine Verteidiger aber sehen in den Vorwürfen gegen ihren Mandanten „Zweifel und Ungereimtheiten“ und stellten infrage, ob es wirklich Schuhbeck selbst war, der in die Kasse zweier seiner Restaurants gegriffen hat, um Einnahmen abzuzweigen „Möglicherweise stellt sich hierbei am Ende des Verfahrens heraus, dass Herr Schuhbeck nicht Täter, sondern selbst Opfer ist, weil nicht nur der Fiskus, sondern zuvorderst er betrogen wurde“, zitierte die Deutsche Presseagentur (dpa) Schuhbecks Anwalt Sascha König im Vorfeld des Prozesstages am Dienstag. Ein Urteil in dem Prozess wird erst im Dezember erwartet. Bei einer Verurteilung droht dem gebürtigen Traunsteiner sogar eine Gefängnisstrafe.

mw

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