Gericht entscheidet:

Knabberfische dürfen für Schönheit zubeißen

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Knabberfische: Nach einer Gerichtsentscheidung dürfen sie sich weiter über die Kunden eines Augsburger Schönheitssalons hermachen.

Augsburg - Der Besitzer eines Augsburger Schönheitssalons darf nach einer Gerichtsentscheidung weiter “Knabberfische“ einsetzen. Was die Fische mit den Kunden machen:

Darauf, dass die Fische bei den Schönheitsbehandlungen weiter zum Einsatz kommen dürfen, einigte sich der Mann am Mittwoch mit der Stadt Augsburg vor dem Verwaltungsgericht. Er hatte gegen einen Bescheid geklagt, mit dem ihm aus tierschutzrechtlichen Gründen verboten werden sollte, dass Kangalfische Hautschuppen seiner Kunden abknabberten. Die Stadt argumentierte, die Fische seien dabei einem großen Stress ausgesetzt, wie eine Gerichtssprecherin sagte und einen Bericht des Bayerischen Rundfunks bestätigte.

Ein vom Gericht bestellter Gutachter habe das jedoch anders gesehen. “Für die Fische ist das etwas ganz Normales, dass sie einen Fuß absuchen und daran knabbern, wenn er im Wasser ist“, sagte die Sprecherin. Darunter litten die Tiere nicht, habe der Gutachter erläutert. Dem Vergleich zwischen Stadt und Kläger zufolge darf der Mann sein Geschäft zunächst zwei Jahre weiter betreiben, wenn er sich an bestimmte Auflagen zum Schutz der Fische hält.

dpa

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