Plädoyers am Freitag in München

Das fordert die Anklage im Prozess um den Kreissägen-Mord

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München - Die Tat soll sich schon 2008 ereignet haben, doch erst im vergangenen Jahr kam sie ans Licht: Beim Liebesspiel soll eine Studentin ihren Freund mit einer Kreissäge getötet haben.  Die Anklage nun eine lebenslange Haftstrafe gefordert.

Update 13.45 Uhr:

Im Prozess um den Mord mit einer Handkreissäge in einer Studenten-WG hat die Anklage lebenslange Haft für die damalige Freundin des Opfers gefordert. Die Staatsanwältin gehe von heimtückischem Mord aus, sagte eine Sprecherin der Anklagebehörde am Freitag nach den Plädoyers vor dem Landgericht München; sie wurden unter Ausschluss der Öffentlichkeit gehalten. Eine besondere Schwere der Schuld bestehe aber nicht.

Die Verteidigerin der Angeklagten plädierte auf Totschlag und eine Freiheitsstrafe von zehn Jahren. Die Tat sei nicht aus Heimtücke geschehen, sagte sie im Anschluss an ihr rund einstündiges Plädoyer. Dass das Opfer während der Tat wehrlos war, könne man nicht beweisen.

Die Pädagogik-Studentin hat vor Gericht gestanden, ihren damaligen Lebensgefährten Ende 2008 in Haar bei München beim Sexspiel mit der Handkreissäge getötet zu haben. Nach derzeitiger Planung des Gerichts soll das Urteil am 19. Mai verkündet werden.

Vorbericht 7.48 Uhr: Plädoyers am Freitag

Im Prozess um den Mord mit einer Handkreissäge in einer Studenten-WG sollen am Freitag vor dem Landgericht München I die Plädoyers gehalten werden. Sie finden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, weil auch ein Teil der Aussage der Angeklagten nicht-öffentlich war. Weil das Opfer wehrlos gewesen sei, wirft die Staatsanwaltschaft München I der Angeklagten heimtückischen Mord vor.

Der Prozess hatte Mitte Februar begonnen. Die Pädagogik-Studentin hat vor Gericht gestanden, ihren damaligen Lebensgefährten Ende 2008 beim Sexspiel mit der Handkreissäge getötet zu haben. Der Tote war zum Tatzeitpunkt an sein Bett gefesselt, seine Sicht mit einer abgeklebten Taucherbrille verdeckt. Nach derzeitiger Planung des Gerichts soll das Urteil am 19. Mai verkündet werden.

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dpa/mh

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