Mann schon mehrfach vorbestraft

Schon wieder! Emmertinger Haarfetischist muss erneut ins Gefängnis

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Bereits 2014 musste sich der 33-Jährige vor Gericht verantworten.

Traunstein/Emmerting - Ein bereits mehrfach vorbestrafter 38-Jähriger musste sich am Montag erneut vor Gericht verantworten. Er hatte nur einen Monat nach Verbüßen seiner Haftstrafe die gleiche Tat erneut geplant:

Ein Haarfetischist aus dem Landkreis Altötting hatte bereits in der Vergangenheit immer wieder jungen Frauen vorgespielt, er würde ihnen für ein "Haarshooting" gegen Bezahlung Haare abschneiden. Das Geld sahen seine Opfer nie. 

Nur einen Monat nach Verbüßen seiner Haftstrafe hat der jetzt 38-jährige Emmertinger nun erneut versucht "zuzuschlagen". Dies berichtet der Alt-Neuöttinger Anzeiger am Dienstag. Demnach habe ihn eine Frau aus Schwandorf bei der Polizei angezeigt, nachdem dieser sich im Februar 2018 auf eine von ihr geschaltenen Anzeige gemeldet hatte. Wie schon früher hat er laut dem Blatt der Frau schließlich 10.000 Euro geboten, wenn sich diese die Haare abrasieren und den Vorgang auf Video festhalten ließe. Da die Schwandorferin im Internet auf seine früheren Vergehen stieß, schaltete die Frau schließlich die Polizei ein.

Nachdem die Traunsteiner Staatsanwaltschaft Anklage erhoben hatte, fand am Montag erneut ein Prozess gegen den 38-Jährigen statt. Diesmal wurde er laut dem Bericht ein weiteres Jahr ins Gefängnis geschickt.

Models Glatze rasiert 

Mit dieser Masche war der 34-Jährige in der Vergangenheit immer wieder aufgefallen. Teilweise hatte er bei den Frauen Erfolg. Zwei Models rasierte er eine Glatze, als Gegenleistung hatte der Mann mit deren Modelagentur ein Honorar von 15.000 Euro pro Model vereinbart.

Weil die Agentur anschließend keinen Cent sah, verurteilte ein Richter am Amtsgericht Altötting den 34-Jährigen 2014 wegen Betrugs zu 15 Monaten Haft auf Bewährung. Eine der Bewährungsauflagen war, dass der 34-Jährige eine Sexualtherapie macht.

Doch schon nach dieser Tat konnte es der Mann nicht lassen. Bereits nach kurzer Zeit begann er mit seiner Masche wieder. 2016 stand der Emmertinger dann erneut vor Gericht. Doch diesmal blieb es nicht bei einer Bewährungsstrafe. Da er sich auch weigerte seine verordnete Therapie anzutreten, wurde die Bewährung seiner damaligen Haftstrafe aufgehoben und zu weiteren 15 Monaten Haft verurteilt. Insgesamt saß der Mann zweieinhalb Jahre im Gefängnis.

mh

Quelle: innsalzach24.de

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