Prozess vor dem Traunsteiner Landgericht

Größter Drogenfund der letzten Jahre: Kurier zu Haftstrafe verurteilt

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Traunstein/Bad Feilnbach - Es war einer der größten Drogenfunde der letzten Jahre in der Region, als Schleierfahnder auf der A8 bei Bad Feilnbach zwölf Kilo Kokain aus dem Verkehr gezogen haben. Jetzt musste sich der Kurier vor Gericht verantworten.

Einen damals 29-jährigen Rumänen mit rund zwölf Kilo Kokain im Verkaufswert von etwa 1,1 Millionen Euro haben Schleierfahnder im Dezember 2016 auf der Autobahn bei Bad Feilnbach aus dem Verkehr gezogen. Es war einer der größten Drogenfunde der letzten Jahre für die Schleierfahnder in der Region.

Nun musste sich der Mann vor dem Traunsteiner Landgericht dafür verantworten. Er war, wie das OVB in seiner Freitagsausgabe berichtet, geständig. Der Verteidiger, Manuel Lüdtke aus München, erklärte, sein Mandant sei kokainabhängig und wisse, „dass er sein Leben zerstört hat“. Er möchte deswegen nun auch die Verantwortung übernehmen.

In ihrem Urteil sprach die Zweite Strafkammer unter dem Vorsitz von Richter Erich Fuchs den Rumänen wegen unerlaubten Handels und Beihilfe zum Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge schuldig und verurteilte den Rumänen zu einer Haftstrafe von achteinhalb Jahren, so das OVB. Mit dem Kurierlohn von 11.000 Euro hatte er angeblich seine Hochzeit finanzieren wollen. Vorsitzender Richter Erich Fuchs betonte, der Angeklagte habe keine überprüfbaren Hintermänner genannt. Ob der Angeklagte es nicht konnte oder nicht wollte, sei nicht bekannt. Aus diesen Gründen schloss Fuchs angesichts der immensen Menge einen minderschweren Fall aus, auch wenn er das Geständnis als positiv bewerte.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie auf ovb-online.de oder in Ihrer gedruckten OVB-Heimatzeitung.

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © dpa/Montage

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