Punktlandung beim Konjunkturpaket II

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Oberbayern - Zum Abschluss des Jahres 2011 konnte die Regierung von Oberbayern eine Punktlandung beim Konjunkturpaket II verzeichnen.

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Die 450 Millionen Euro des Konjunkturpakets II für 701 Projekte, die die Regierung von Oberbayern zu betreuen hatte, sind punktgenau zum Jahresende voll ausgegeben und baulich umgesetzt. Die Vorteile sind enorm: die Bauwirtschaft erhielt angesichts der damaligen Krise rechtzeitig die nötigen Impulse. Überall sind nun etwa Schulen, Sporthallen oder auch Kindertagesstätten oft auf Neubaustandard gebracht. Dank der energetischen Sanierung können sich die Träger solcher Einrichtungenüber wesentlich niedrigeren Brennstoffverbrauch und drastisch geschmolzene Heizkosten freuen. Besonders entlastet wird damit auch unsere Umwelt; die Kohlendioxydemissionen verringern sich dadurch nämlich um jährlich 36.000 Tonnen“ bilanziert Oberbayerns Regierungspräsident Christoph Hillenbrand den Erfolg dieser beispiellosen Gemeinschaftsaktion von Bund, Land und Kommunen.

Den Schwerpunkt des insgesamt 26 Programmteile umfassenden KP II für Oberbayern bildeten die vier Programme zur energetischen Modernisierung von Infrastruktureinrichtungen in Kommunen. Alle darin erfassten 382 oberbayerischen Projekte sind bis auf geringe, witterungsbedingte Restarbeiten fertig und zu dem schon komplett abgerechnet. Als letzte Auszahlung hat die Regierung von Oberbayern dieser Tage der Landeshauptstadt München rund 1,1 Millionen Euro für die Sanierung des Pasinger Rathauses überwiesen. Hillenbrand zeigt sich darüber erleichtert, dass damit kein Cent der Zuschüsse, die Bund und Freistaat Bayern in Höhe von insgesamt gut 266 Millionen Euro vorsahen, ungenützt blieb: „Das war angesichts des zum Jahreswechsel drohenden Kassenschlusses eine besondere Herausforderung für alle Beteiligten, von Projektträgern über Handwerker bis hinzur Regierung von Oberbayern.

“Die Baumaßnahmen für energetische Verbesserungen war für viele Kommunen gleich guter Anlass,noch weitere Sanierungsmaßnahmen anzupacken und dafür die Finanzierung zu sichern. So brachten sie etwa oft den Brandschutz auf aktuellen Stand oder bauten Barrieren für Menschen mit Behinderungen ab. Teilweise wurden die Konzepte sogar zu Generalsanierungen aufgeweitet oder sogar gleich Neubauten realisiert, wenn eine Modernisierung des Altbaus wirtschaftlich nicht mehrvertretbar war. Insgesamt konnte so das Investitionsvolumen allein in den vier Programmen zur energetischen Sanierung in Oberbayern auf mehr als 486 Millionen Euro gesteigert, also fast verdoppelt werden.

Der Primärenergiebedarf lies sich letztlich um mehr als die Hälfte auf 47,5 Prozent reduzieren. Das entspricht einer Heizöleinsparung von rund 12,3 Millionen Litern und bei einem aktuellen Durchschnittspreis von 0,85 Euro je Liter fast 10,5 Millionen Euro jährlich. Rund 39.000 Tonnen des Treibhausgases CO2, das entspricht dem durchschnittlichen CO2-Emissionen von mehr als 12.600 4-Personen-Haushalten, werden dadurch jedes Jahr weniger in die Umwelt ausgestoßen.

Hillenbrand: "Den größten Vorteil haben daneben wohl die Nutzer der Schulen, Kindertagesstätten und kommunalen Verwaltungsgebäude, da diese nun wieder den aktuellen baulichen Standards genügen. In fast nagelneuen Räumen arbeitet und lernt sich halt einfach besser“.

Pressemitteilung Regierung von Oberbayern

Rubriklistenbild: © dpa

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