Löscheinsatz äußerst schwierig

Waldbrand: Zum dritten mal wieder aufgeflammt

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Ramsau – Die Waldbrandgefahr ist wegen der hohen Temperaturen der letzten Tag nach wie vor hoch. Auch in der Schärtenwand bei Ramsau. *Neue Bilder*

UPDATE, 13 Uhr:

Zum dritten Mal ist der Waldbrand im Nationalpark Berchtesgaden wieder aufgeflammt. Probleme bei den Löscharbeiten bereitet neben dem hochalpinen Gelände auch die Tatsache, dass sich das Feuer schon tief in die Wurzeln und den Boden eingegraben hat. Bereits am vergangenen Samstag und Sonntag wurde der Brand bekämpft und zunächst unter Kontrolle gebracht.

Erst vor einer Woche am Freitag Abend nach einen schweren Gewitter im Bereich des Hochkalters ein Blitz ein schlug. Am Samstag danach entdeckte man offene Flammen und starken Rauch, und man versuchte mit Hilfe eines Polizeihubschraubers den Brand am Berg zu löschen.

Am Abend hatte man gedacht, die Flammen wären besiegt, doch am Sonntag stieg erneut eine Rauchsäule stieg am Berg empor. So musste wieder ein großer Löscheinsatz ausgelöst werden. Mit zwei Polizeihubschraubern und rund 70 Einsatzkräften von Feuerwehr und Bergrettung bekämpfte man den Brand am unzugänglichen Berggebiet.

In vielen Flügen wurden dieses mal Bergretter und Feuerwehrleute auf den Berg geflogen, die das Feuer direkt vor Ort bekämpften. Auch mit Hilfe von Löschbehältern am Hubschrauber wurden die Flammen aufwendig bekämpft.

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Erstmeldung:

Obwohl die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Bergwacht und Polizei bereits am Samstag und Sonntag intensiv mit Löscharbeiten beschäftigt waren, ist der alpine Vegetationsbrand in der Schärtenwand in 1.900 Metern Höhe erneut ausgebrochen, wobei am Donnerstagnachmittag von der Blaueishütte aus offenes Feuer zu sehen war.

Gegen 16 Uhr wurden die Feuerwehren Ramsau, Berchtesgaden (Einsatzleitung) und Bad Reichenhall (Flughelfer) alarmiert; wenig später forderten die Einsatzkräfte die Bergwacht Ramsau und die Bergwacht Berchtesgaden mit ihrem Kerosinanhänger nach. Die Besatzung des Münchener Polizeihubschraubers „Edelweiß 1“ flog zur Erkundung das Gelände ab, musste dann aber wegen Wolken, Wind und Gewittergefahr abrechen.

Bilder: Brand in der Schärtenwand

Bei einer Lagebesprechung mit der Feuerwehr, der Kreisbrandinspektion, der Nationalpark-Verwaltung, der Hubschrauberbesatzung und der Bergwacht entschieden die Einsatzkräfte,dass am Freitag Helfer mit Spezialausrüstung und mit Hubschrauber-Unterstützung im Gelände abgesetzt werden und die weitere Brandbekämpfung übernehmen sollen. Probleme bei den Löscharbeiten bereitet neben dem hochalpinen Gelände auch die Tatsache, dass sich das Feuer schon tief in die Wurzeln und den Boden eingegraben hat. Bereits am vergangenen Samstag und Sonntag wurde der Brand bekämpft und zunächst unter Kontrolle gebracht.

BRK BGL

Quelle: BGland24.de

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