Auch rund 20 Streifenwagen im Einsatz

Randalierer in Münchner Bildungseinrichtung ruft Polizei-Einsatzhundertschaft auf den Plan

München-Ludwigsvorstadt - Ein Randalierer löste in einer Münchner Bildungseinrichtung einen Großeinsatz der Polizei auf. Eine Einheit der Einsatzhundertschaft sowie rund 20 Streifenwagen waren aufgrund der anfangs unklaren Lage vor Ort.

Die Mitteilung im Wortlaut

Am Freitag, den 18. September, um 13.20 Uhr, erhielt die Polizei die Mitteilung, dass sich eine Person in einer Bildungseinrichtung in der Bayerstraße unberechtigt aufhält, lautstark randaliert und wohl Gegenstände in einem Raum beschädigt.

Da die Einsatzlage anfangs unklar war und eine mögliche Bedrohungssituation nicht völlig ausgeschlossen werden konnte, wurde eine Vielzahl von Streifenwagen zum Einsatzort beordert. Die Einsatzkräfte suchten das Gebäude und die nähere Umgebung ab und konnten schließlich einen 31-Jährigen mit Wohnsitz in München gegen 13:50 Uhr in der Nähe festnehmen.

Während der Aktivitäten des 31-Jährigen verbarrikadierten sich einige der in der Bildungseinrichtung anwesenden Personen in dortigen Räumlichkeiten. Von dem 31-Jährigen ging keine Gefahr für andere Personen aus und es wurde auch niemand verletzt.

Ein paar wenige der dort anwesenden Personen mussten vorübergehend von den eingetroffenen Einsatzkräften des Rettungsdienstes betreut werden, da sie von dem erlebten Ereignis emotional und kurzzeitig physisch betroffen waren.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand entstand ein Sachschaden von circa 3000 bis 4000 Euro. Der 31-Jährige wurde wegen Hausfriedensbruch, Beleidigung, Bedrohung und Sachbeschädigung angezeigt. Die Polizei prüft im Moment noch eine Unterbringung in einem Krankenhaus und steht diesbezüglich mit dem örtlichen Gesundheitsamt in Kontakt.

Bei dem Einsatz waren rund 20 Streifenwagen im Einsatz, unter anderem auch eine Einheit einer Münchner Einsatzhundertschaft.

Pressemitteilung Polizeipräsidium München

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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