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Bis zum Stillstand abgebremst, um dann Vollgas zu geben

Raser liefern sich illegales Rennen auf A94 bei München: 100.000-Euro-Boliden beschlagnahmt

Zwei Sportwagenfahrer haben sich am Samstag im Landkreis Erding bei München auf der Autobahn A94 ein illegales Rennen geliefert. Bei der anschließenden Kontrolle beschlagnahmten die Beamten einen der Sportwagen im Wert von mehr als 100.000 Euro.

Anzing - Die beiden Männer bremsten am Samstagabend gegen 23.15 Uhr auf der A94 zwischen den Anschlussstellen Pastetten und Hohenlinden ihre Fahrzeuge fast bis zum Stillstand ab, um dann mit Vollgas wieder schnell zu beschleunigen, wurde der Polizei per Notruf mitgeteilt. „Der nachfolgende Verkehr konnte glücklicherweise gerade noch rechtzeitig abbremsen und so einen Auffahrunfall vermeiden“, erklärte die Polizei in einer Mitteilung.

Durch zivile Kräfte der VPI Hohenbrunn konnten wenig später die zwei Raser beim erneuten Kräftemessen beobachtet und letztendlich mit Unterstützung durch Beamte der Polizei Poing im Gemeindebereich Anzing einer Kontrolle unterzogen werden. Hierbei beschlagnahmten die Beamten einen der Sportwagen im Wert von mehr als 100 000 Euro und beide Führerscheine. Bei den Verkehrssündern handelte es sich um einen 31-Jährigen aus Eching und einen 30-Jährigen aus München.

Nachdem die Raser offensichtlich mehrmals die Autobahn auf und ab gefahren sind, werden dringend Zeugen zu den Vorfällen gesucht. Personen, die sachdienliche Hinweise zu den Geschehnissen auf der A94 im Bereich der Anschlussstelle Pastetten bis zum Stadtbereich München liefern können, werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizeiinspektion Hohenbrunn unter der Telefonnummer 08102/7445-0 zu melden.

Zuvor kam es auf bayerischen Autobahnen bereits zu mehreren Auffahrunfällen mit insgesamt 19 beteiligten Fahrzeugen und mehreren Verletzte.

Mehrere Massenkarambolagen auf bayerischen Autobahnen

Im Landkreis Rosenheim zum Beispiel bemerkte eine 20-Jährige den stockenden Verkehr auf der Autobahn 93 bei Raubling zu spät und fuhr auf den Wagen vor ihr auf, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.

Der Aufprall schob ihren und vier weitere Wagen ineinander, in denen insgesamt dreizehn Menschen saßen. Die 20 Jahre alte Frau erlitt den Angabe zufolge bei dem Unfall am Samstag leichte Prellungen. Sie und fünf weitere Insassen wurden zur Vorsorge ins Krankenhaus gebracht. Es entstand ein Schaden von rund 47.000 Euro und ein Rückstau in Fahrbahnrichtung Kufstein über das Autobahndreieck Inntal hinaus.

Zudem erlitten vier Menschen Verletzungen, als es am Samstag auf der Autobahn 9 einen Unfall mit sechs Autos gab. Einer von ihnen wurde schwer verletzt, wie die Polizei bestätigte. Die Fahrzeuge stießen zwischen Reichertshofen und dem Dreieck Holledau zusammen. Die genaue Unfallursache war zunächst unklar.

Zu einem weiteren Auffahrunfall mit acht Autos kam es am Samstag auf der Autobahn 7 an der Grenze zu Bayern im baden-württembergischen Berkheim (Landkreis Biberach). Die A7 war zwischenzeitlich gesperrt. Bei dem Unfall wurde nach Polizeiangaben eine Person leicht verletzt. Auch hier waren die genauen Unfallumstände zunächst noch nicht bekannt.

mz/dpa

Rubriklistenbild: © Frank Rumpenhorst/dpa/Symbolbild

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