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Mittags am Aschermittwoch

Strahlende Lichtringe in der Region: Das hat es mit der Himmelserscheinung auf sich

Halo Frasdorf
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Diesen schönen Halo hat uns ein Leser aus Frasdorf geschickt. Die Himmelserscheinung war gegen 11 Uhr am Aschermittwoch über dem Ort zu sehen.

Gleißendes Licht und ein Regenbogen-Heiligenschein. Am Aschermittwoch konnten Leser in der gesamten Region einen Lichtring am Himmel beobachten. Was es mit dem Phänomen auf sich hat, haben wir euch zusammengefasst:

Region - Egal ob in Frasdorf, Rosenheim, Altötting, Eiselfing oder Laufen - überall konnten unsere Leserinnen und Leser heute ein Spektakel am Himmel beobachten. Ein Halo, ein strahlender Lichtring, der den größten unserer Himmelskörper umrandet: die Sonne. Mit seinem beeindruckenden Ausmaß und der rötlich-braunen Färbung am inneren Rand ist diese Erscheinung kaum zu übersehen.

Halos am Himmel zum Aschermittwoch

Konkret handelt es sich um einen 22-Grad-Ring, den man während des Mittagessens am Aschermittwoch (2. März) bestaunen konnte, erklärt Der Himmel im Südosten. Halos entstehen durch Lichtbrechung und Spiegelung an Eiskristallen, die sich vor allem in hohen Wolken - sogenannte Cirrus-Wolken - befinden. Überzieht sich der Himmel mit diesen lichtdurchlässigen Schleierwolken, kann sich also ein Blick nach oben lohnen.

Halos zum Aschermittwoch

Halo Frasdorf
Diesen schönen Halo hat uns ein Leser aus Frasdorf geschickt. Die Himmelserscheinung war gegen 11 Uhr am Aschermittwoch über dem Ort zu sehen. © privat
Halo Frasdorf
In der ganzen Region konnten Leserinnen und Leser den Lichtring bewundern © privat
Halo Frasdorf
Dieses Foto hat uns Bernd F. aus dem Berchtesgadener Land geschickt. © privat
Halo Frasdorf
Bianka L. durfte in Eiselfing in den Genuss dieses Ausblicks kommen.  © privat
Halo Frasdorf
Sascha U. hat uns ebenfalls ein Foto geschickt.  © privat
Halo Frasdorf
Über Rosenheim thronte der Halo genauso - danke, Markus W.  © privat

Denn Halos sind gar nicht so selten, wie man glaubt. Ein „aufmerksamer Beobachter“ kann im Schnitt an 100 Tagen im Jahr die Lichtringe in Mitteleuropa entdecken, heißt es vom Arbeitskreis Meteore e.V.. Der 22-Grad-Ring ist dabei die häufigste Art. Rund 40 Prozent der Haloerscheinungen fallen laut dem Arbeitskreis darunter.

Wie der Name es schon verrät, hat dieser Halo einen Radius von 22 Grad um die Sonne. Der Innenrand ist rötlich-braun, der äußere Rand hingegen weiß und etwas diffus. Manchmal sind die Ringe sogar über Stunden hinweg sichtbar.

Halo-Beobachter sollten beim Blick in den Himmel mit dem bloßen Auge darauf achten, dass sie nicht vom Sonnenlicht geblendet werden. Eine ausgestreckte Hand oder auch die Laterne auf der Straße kann schon helfen, um die Sonne zu verdecken. Dadurch wird auch der Kontrast zwischen dem Himmel und dem Halo noch einmal stärker.

ce

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