Langer Winter macht den Bauern keine Sorgen

Landkreis - Der lange Winter macht den Bauern in der Region keine all zu großen Sorgen. Mit Tricks könne man den späten Frühlingsbeginn leicht wieder wettmachen:

Josef Bodmaier, Kreisobmann des bayerischen Bauernverbands:

O-Ton

Man könne die etwa 14-tägige Vegetationsverzögerung noch mit Tricks und Wissen wieder wett machen, so Josef Bodmaier, der Kreisobmann des bayerischen Bauernverbands. Man werde beispielsweise dichter aussähen als bei einem früheren Frühlingsbeginn, außerdem werde dieses Jahr wohl mehr gedüngt werden.

Die Landwirte stünden in den Startlöchern, so Bodmaier, die Frühjahrsdüngung sei jetzt einfach fällig. Zurzeit ist der Boden für eine Aussaat allerdings noch zu kalt und zu nass, außerdem ist er vielerorts nicht befahrbar.

Der lange Winter hat aber zumindest dem Wintergetreide nicht geschadet, so Josef Bodmaier, der Kreisobmann des bayerischen Bauernverbands. Weil es immer wieder schneelose Zeiten gab, habe der Schnee das Getreide nicht erstickt. Das Getreide habe deswegen den Winter sehr gut überstanden. Das Sommergetreide ist um diese Jahreszeit normalerweise schon seit 2 Wochen ausgesät, auch Frühkartoffeln sind jetzt normalerweise schon eingesetzt.

Quelle: Radio Charivari

Rubriklistenbild: © picture-alliance / dpa

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