Bad Reichenhall zittert 

Erdbeben am Hochstaufen: Ursache soll erforscht werden 

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Am Hochstaufen in Bad Reichenhall kommt es immer wieder zu Erdbeben. Nun soll die Ursache genauer erforscht werden.
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Bad Reichenhall - Immer wieder bebt die Erde rund um den Hochstaufen in Bad Reichenhall. Wieso es hier immer wieder zu Erdbeben kommt, soll nun genauer erforscht werden. 

Bis zu 40 Mal im Jahr zittert der Hochstaufen in Bad Reichenhall. Vor allem rund um den markanten Feldberg sind leichte Schwarmbeben keine Seltenheit. Nach Angaben des geophysikalischen Observatoriums wurden dort bereits im Jahr 1390 Erdbeben registriert. Epizentrum ist dabei immer wieder das Erdreich unter dem Hochstaufen. 

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"Der Hochstaufen wurde aufgrund der tektonischen Verschiebungen nach oben gehoben und sitzt jetzt sehr schwer auf einer geologischen Einheit. Die Schwerkraft zieht die Gesteinsmassen quasi ins Tal und dadurch kommt es zu Bergzerreißungen. Die Padinger Alm zum Beispiel steht auf einem Felssturz, der wohl aufgrund dieser Situation passiert ist", so Doktor Joachim Wassermann vom Geophysikalischen Observatorium in Fürstenfeldbruck gegenüber wochenblatt.de.

Neues Großprojekt "AlpArray"

Wieso es gerade am Hochstaufen immer wieder zu spürbaren Erdbeben kommt, ist unklar. Eine neue Theorie geht allerdings davon aus, dass es einen Zusammenhang mit hohen Niederschlagsmengen gibt. Im Rahmen des Projekts "AlpArray" werden nun 500 Messgeräte, rund 70 davon in Bayern, in ein Alpen-Netzwerk geschaltet. Die neuen Seismografen sollen dann helfen, ein genaueres, am besten vierdimensionales Bild von den Vorgängen unter Tage abzubilden, wie wochenblatt.de berichtet.

So kann dann auch die höchst komplizierte seismische Aktivität im Untergrund, der Molasse, genauer unter die Lupe genommen werden. Dr. Joachim Wassermann wird die Wartung der Messstationen am Hochstaufen sogar selbst übernehmen. 

Erdbeben bei Ramsau 

Ende 2015 kam es im Berchtesgadener Land zu einem Erdbeben. Das Epizentrum lag damals nahe Ramsau, die Erschütterungen waren jedoch bis in den Landkreis Traunstein spürbar.  

jg

Quelle: BGland24.de

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