Zukunft der heimischen Kasernen klar?

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Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière: die Entscheidung über die Bundeswehrstandorte fällt am 25. Oktober.

Bad Reichenhall - Am Mittwoch will Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière bekannt geben, welche Bundeswehr-Standorte geschlossen werden. Erste Details sickern bereits durch.

In Bad Reichenhall und Bischofswiesen bereiten sich die Verantwortlichen auf einen spannenden 26. Oktober vor. Gemeinsam wollen Brigadegeneral Johann Langenegger, die Kommandeure der drei in Bad Reichenhall und Bischofswiesen angesiedelten Bataillone, Oskar Baumeister (231), Nikolaus Carstens (232) und Frank Endler (210), der Leiter des Bundeswehrdienstleistungszentrums Werner Wackerle und die beiden Standort-Bürgermeister Herbert Lackner und Toni Altkofer die Bundespressekonferenz am Mittwochmittag verfolgen und dann direkt zu der Entscheidung Stellung nehmen.

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Bischofswiesens Bürgermeister Toni Altkofer ist vorsichtig optimistisch: "Mein Bauchgefühl könnte schlechter sein. Die Signale, die ich in letzter Zeit erhalten habe, stimmen mich hoffnungsfroh“, sagte er unlängst in einem Interview. "Wir sind relativ gelassen", erklärte auch Brigadegeneral Johann Langenegger Anfang September gegenüber BGLand24. "Wir haben im laufenden Einsatz unsere Fähigkeiten untermauert", betonte der Kommandeur der Gebirgsjägerbrigade 23 damals. "Die Bundeswehr kann auf uns schwerlich verzichten."

Und der General scheint Recht zu behalten. Der Münchner Merkur meldete am Freitag: "Weiterhin sehr gut sieht es nach diesen Informationen für die Standorte der Gebirgsjäger aus. Bad Reichenhall, Bischofswiesen und Mittenwald sollen bleiben." Betroffene Standorte würden eventuell schon am 25. Oktober informiert, sagte der FDP-Verteidigungspolitiker Joachim Spatz dem Merkur. Die Letztentscheidung falle in einer Klausur des Ministers mit seinen obersten Mitarbeitern am 24. und 25. Oktober. Der Münchner Merkur beruft sich auf Informationen aus Berlin.

cz

Quelle: BGland24.de

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