Metallteil schlägt in Scheibe: Beifahrer (29) tot!

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Detailaufnahme der Spannmutter.

Reichertshofen - Eine Familie ist auf der Heimreise an der A9 als das Unglück geschieht: Ein Eisenteil durchbricht die Frontscheibe und trifft den Beifahrer am Kopf. Er stirbt zwei Tage später.

Am Sonntag, 12. Oktober, kam es auf der A9 im Gemeindebereich Reichertshofen gegen 16.25 Uhr zu einem folgenschweren Verkehrsunfall, bei dem ein 29-jähriger Beifahrer schwerst verletzt wurde.

Zur Unfallzeit war ein 54-jähriger Münchner mit seiner Familie auf der Heimfahrt von einem Familientreffen und gegen 16.25 Uhr auf der A9 in Fahrtrichtung München unterwegs. Der 54-jährige Mann befuhr mit seinem Mercedes E-Klasse den linken Fahrstreifen, als plötzlich auf Höhe der Anschlussstelle Langenbruck ein faustgroßes Metallteil im Bereich der Beifahrerseite durch die Frontscheibe einschlug und den 29-jährigen Sohn, der auf dem Beifahrersitz saß, am Kopf traf. Danach prallte das Metallteil gegen die Scheibe der Fondtüre, die ebenfalls zu Bruch ging, und kam danach im Fahrzeug zum Liegen.

Beifahrer verstirbt aufgrund schwerer Verletzungen

Durch den Aufprall der 1,5 Kilogramm schweren Schraube zog sich der Beifahrer eine massive Kopfverletzung zu und musste schwerst verletzt mit dem Rettungshubschrauber in ein Ingolstädter Krankenhaus eingeliefert werden. Dort ist der Mann im Laufe des Dienstagnachmittags verstorben. Sowohl der 54-jährige Fahrer wie auch dessen Ehefrau sowie ein weiterer Sohn wurden bei dem Verkehrsunfall leicht verletzt und mussten mit einem Schock in ein Krankenhaus zur weiteren Betreuung eingeliefert werden.

Nach derzeitigen Ermittlungen wurde das Metallteil von einem Pkw, der in Fahrtrichtung Nürnberg unterwegs war, aufgewirbelt und folglich auf die Gegenfahrbahn geschleudert. Obwohl an dem Fiat im Bereich des vorderen linken Reifens ein erheblicher Sachschaden entstand, konnte der 30-jährige Fahrer den Fiat auf dem Standstreifen zum Stehen bringen und das Fahrzeug unverletzt verlassen.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Ingolstadt wurde auch ein Gutachter zur Klärung des Unfallhergangs eingeschaltet. Soweit bisher ermittelt werden konnte, handelt es sich bei dem Eisenteil um eine sogenannte Spannmutter, die zur Befestigung von Containern auf Sattelaufliegern verwendet werden. Verkehrsteilnehmer, die Hinweise auf einen möglichen Verlierer der Spannmutter geben können, werden dringend gebeten, sich unter Tel. 0841/9343-4410 bei der Verkehrspolizei Ingolstadt zu melden.

Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Nord

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