Reischacher hat es in die Fahrer-Elite geschafft!

Christian Pacher: Jetzt geht der IDM SuperMoto-Spaß erst richtig los!

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Christian Pacher: Jetzt geht der IDM SuperMoto-Spaß erst richtig los! Der Reischacher hat auf dem Hartz Ring seinen Vizetitel sicher nach Hause gefahren.
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Reischach/Falkenstein: "Es wird ein Kampf von hinten nach vorne", sagt Christian Pacher, frisch gebackener Deutscher Vitzemeister der IDM SuperMoto in seiner Klasse. Im nächsten Jahr fährt er in der S1. Das wird für den Reischacher hart, aber er hat Kampfgeist.

Eigentlich hätte er das nicht „versemmeln“ können, so viel stand schon vorher fest. 45 Punkte Vorsprung hatte der Reischacher Christian Pacher vor den letzten beiden Rennen der Saison auf den bis dahin Drittplatzierten in seiner Klasse bei der IDM SuperMoto 2017. So richtig gut kam er aber offenbar nicht in die Gänge.

„Es lief nicht so top“

Allgemein sei das ganze Wochenende auf dem Harz-Ring „nicht so topp“ gewesen, so Pacher in einem ersten Gespräch mit innsalzach24.de. Bereits im Asphalt-Rennen habe es schon ein Problem gegeben. Ergebnis: schlechter Startplatz. Innerhalb von acht Zehntelsekunden reihten sich die Fahrer ein. Pacher war nicht ganz vorne mit dabei. Letztendlich wurde er nur sechster im ersten Rennen. Das brachte ihm satte 15 Punkte ein und damit war klar: Er ist der Vizemeister der Deutschen IDM SuperMoto 2017.

Im Offroad noch viel schlechter?

Den Vize-Titel zu diesem Zeitpunkt bereits im Sack, berichtet der ehrgeizige Reischacher, dass es im Offroad-Rennen wohl noch viel schlechter ausgesehen habe für ihn. Die schlechte Startplatzierung im ersten, ein abgebrochener Start und Stürze im zweiten Rennen – Das alles habe freilich nicht auf seinem Plan für dieses letzte Wochenende in der aktuellen Saison gestanden.

Mit dem Vize-Titel sei er aber schließlich doch sehr zufrieden, so Pacher im Gespräch mit innsalzach24.de am Montagmittag. Er klingt noch etwas verschlafen. Schließlich hat er eine lange Nacht hinter sich. Vom Harz-Ring nach Reischach nach der Siegesfeier: Gegen drei Uhr morgens sei er erst nach Hause gekommen.

„Ein Kampf von hinten nach vorne“

2018 wird Pacher gegen die internationale Elite in der S1-Klasse fahren. „Das war schon immer mein Traum“, sagt er. „Seit ich denken kann, will ich Rennen fahren.“ Für ihn und sein Team „Taunus Moto & LAG-Racing“ ergibt sich aber jetzt ein Problem: „Es wird ein Kampf von hinten nach vorne“, sagt Pacher dazu. „Realistisch gesehen fahren wir zuerst im letzten Drittel mit.“

Ein ausführliches Interview mit Christian Pacher gibt es demnächst auf innsalzach24.de.

Quelle: innsalzach24.de

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