Almgenossen gegen Skischaukel-Pläne

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Reit im Winkel - Mehr Gäste, mehr Umsatz? Das konnte die Almgenossen nicht überzeugen, die sich jetzt gegen die Liftpläne aussprachen.

Nach dem sich bereits der bayerische Landwirtschaftsminister Helmut Brunner (CSU) klar gegen die Skischaukel vom Heutal auf die Winklmoosalm ausgesprochen hatte und diese "aus forst-, umwelt- und wirtschaftspolitischer Sicht für nicht akzeptabel" hält (wir berichteten), gab es nun erneut ein Votum gegen die Pläne.

Die Almgenossen auf der Winklmoosalm lehnten diese nun auf einer Versammlung auch ab, dabei wäre ihre Zustimmung für eine Verbindungsstraße zwingend nötig gewesen. So berichtet die Chiemgau-Zeitung am Donnerstag, dass die Pläne für eine Skischaukel offenbar geplatzt sind.

Es hätte ein 450 Meter langer Verbindungslift zwischen der Dürnbachhorn-Talstation und dem Rossalmlift hergestellt werden müssen. Was bei den Almgenossen besonders auf Ablehnung traf: Die Wintersportler hätten unmittelbar über den Dächern der Winklmoos-Almen befördert werden sollen.

So ergab sich ein klares Meinungsbild - mehrheitlich gegen die Pläne.

Die Bayernwelle berichtet, dass sich der Grünen-Verkehrsexperte Toni Hofreiter am Donnerstagvormittag vor Ort ein Bild von der Situation auf der Winklmoos machen will.

mg

Quelle: chiemgau24.de

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