Missverständnis sorgt für Großeinsatz

Kuriose Vermissten-Suche der Bergwacht in Reit im Winkl

Reit im Winkl - Einen guten Ausgang fand eine größere Vermisstensuche in Reit im Winkl.

Am Nachmittag des 19. Oktober brach ein 68-jähriger Mann aus dem Achental mit seinem Fahrrad zu einer Bergtour auf die Steinplatte auf. Hier beging er einen Klettersteig. Im Anschluss verständigte er seine Ehefrau, dass diese ihn am Parkplatz in Seegatterl abholen solle, da die Dunkelheit bereits hereinbrach. Diese Nachricht war aber etwas zweideutig abgefasst. 

Großes Missverständnis

Die Frau nahm nun an, ihren Mann sogleich in Seegatterl abholen zu müssen. Ihr Mann kam aber noch gut nach Seegatterl und beschloss noch mit dem Fahrrad nach Hause zu fahren. Als die Ehefrau ihren Mann dann in Seegatterl nicht antreffen konnte, verständigte sie gegen 20.30 Uhr den Rettungsdienst. 

Da der Ehemann telefonisch nicht mehr erreicht werden konnte, wurde von einem Unglücksfall ausgegangen. Die Bergwachtbereitschaften Reit im Winkl, Marquartstein, Grassau, Bergen, Traunstein und die Alpinhundestaffel nahmen die Suche auf. 

42 Mann im Einsatz

Auf österreichischer Seite suchten die Bergrettungsmannschaften aus Waidring und Unken nach dem Mann im Gebiet. Auch ein Polizeihubschrauber war im Einsatz. Gegen 23.30 Uhr meldete sich dann der Ehemann von zuhause aus, dass er wohlbehalten angekommen ist. Durch eine klarere Absprache hätte der Einsatz der ehrenamtlichen Helfer vermieden werden können. Das wichtigste ist jedoch, dass dem Mann kein Unglück zugestoßen war.

Polizeiinspektion Grassau

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © BRK Berchtesgaden

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