Schwer verletzt mit Hubschrauber geborgen

Urlaubsgast stürzt bei Reit im Winkl 100 Meter ab

Reit im Winkl – Schwere Verletzungen im Wirbelsäulen- und Brustbereich erlitt ein 57-jähriger Urlaubsgast aus Baden Württemberg bei einem Unfall am Steig von der Zwerchenbergalm zum großen Steinbach. 

Es handelte sich dabei um einen Absturz über eine Höhe von etwa 100 Metern über sehr steiles, grasdurchsetztes Felsgelände.

Nach der Erstversorgung durch die Kräfte der Bergwacht Reit im Winkl konnte der eingeflogene Notarzt des Rettungshubschraubers Christoph 14 aus Traunstein beim Patienten durch einen intravenösen Zugang für Linderung seiner starken Schmerzen sorgen. Da die Unfallstelle sehr exponiert lag, musste der Schwerverletzte in einem Bergesack zusammen mit dem Notarzt an einem 50 Meter langen Bergetau durch den Rettungshubschrauber ausgeflogen werden.

Glücklicherweise war der Mann nach dem Absturz trotz seiner schweren Verletzungen selbst in der Lage, mit seinem Handy die Rettungsleitstelle zu verständigen. Er konnte dem Einsatzleiter der Bergwacht noch grob beschreiben, wo er abgestürzt war und zum Liegen kam. Dadurch war keine Suche nach dem Patienten erforderlich, und die Versorgung konnte unverzüglich durch sechs ehrenamtlich am Einsatz beteiligte Angehörige der Bergwacht Reit im Winkl und den Einsatzleiter Achental durchgeführt werden.

sh

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © jre (Symbolbild)

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