Rentner als Geisterfahrer

Hohenbrunn - Donnerstagnacht kam es auf der A 94, an der Anschlussstelle Parsdorf zu einem verhängnisvollen Irrtum.

Ein 78-jähriger Rentner aus München war bei seiner Ausflugsfahrt in den Landkreis Ebersberg nicht mehr ortskundig und war mit seinem PKW an der Anschlussstelle Parsdorf falsch auf die Autobahn 94 aufgefahren. Obwohl der Rentner ständig den ordnungsgemäß Richtung Passau fahrenden Fahrzeugen entgegenfuhr und diese nach rechts auswichen oder ihn anblinkten, fuhr der Rentner weiter entgegen der Fahrtrichtung an der Mittelleitplanke entlang.

Der Rentner fuhr lange 10,5 Kilometer in falscher Richtung auf der A 94. Er fuhr am Autobahnkreuz München-Ost, den Anschlussstellen Feldkirchen-Ost, Feldkirchen-West, München-Riem, München am Moosfeld sowie München-Daglfing vorbei, bis er schließlich kurz nach der Anschlussstelle München-Zamdorf von Polizeikräften angehalten werden konnte. Hierbei streifte der nicht alkoholisierte Rentner mit seinem Fahrzeug noch leicht die Mittelleitplanke.

Trotz der langen Falschfahrstrecke kam es zu keinem Folgeunfall, keiner Berührung oder Zusammenstoß mit einem anderen Fahrzeug. Der rüstige aber etwas verwirrte Rentner wurde auf die auf die Polizeidienststelle gebracht, wo ihn sein Sohn dann abgeholte.

Die Autobahnpolizeistation Hohenbrunn bittet Zeugen der Falschfahrt, sich telefonisch bei der sachbearbeitenden Dienstelle, Autobahnpolizeistation Hohenbrunn, Telefon 08102/74450 zu melden.

Rubriklistenbild: © dpa

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