Revision im Bluttat-Prozess

Traunstein - Im Tachertinger Bluttat-Prozess hat die Staatsanwaltschaft jetzt offiziell Revision gegen das Urteil eingelegt. Sie will die Unterlagen auf Rechtsfehler untersuchen.

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Wie die Bayernwelle SüdOst berichtet, wird die Traunsteiner Staatsanwaltschaft jetzt offiziell Revision gegen das Urteil einlegen. Staatsanwalt Volker Ziegler forderte in seinem Plädoyers 13 Jahre und sechs Monate Haft für jeden Angeklagten. Zwar sind die Täter zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Allerdings ist die Haftzeit weit unter dem von der Staatsanwaltschaft geforderten Strafmaß geblieben.

Arthur W. und sein jüngerer Bruder Bernd sind wegen gefährlicher Körperverletzung und Totschag verurteilt worden. Der ältere Bruder muss dafür zehn Jahre ins Gefängnis. Bernd W. wurde zu acht Jahren und sechs Monaten Gefängnis verurteilt.

Der dritte Angeklagte, Andreas S. bekam wegen gefährlicher Körperverletzung und Beihilfe zum Totschlag fünf Jahre.

Volker Ziegler meinte, man habe Revision eingelegt und warte derzeit auf die schriftliche Urteilsverkündung des Gerichts. Das werde noch einige Tage dauern. Wenn die Unterlagen vorliegen, wird die Staatsanwaltschaft diese auf Rechtsfehler untersuchen.

www.bayernwelle.de

Rubriklistenbild: © dpa

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