Rimstinger Trachtenkinder beim Gipfel

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Magdalena Kunsler und Simon Schuster mit Angela Merkel und Horst Seehofer

München/Rimsting - Den beiden Trachtenkindern Magdalena Kunsler und Simon Schuster vom Trachtenverein Ludwigshöhe in Rimsting ist beim deutsch-russischen Gipfel eine ganz besondere Ehre zuteil geworden.

„Sind die Blumen für mich? Habt Ihr auch ein wenig russisch gelernt? Und wo kommt Ihr denn her?“, mit diesen Worten begüßte Bundeskanzlerin Angela Merkel die beiden Neunjährigen in München beim deutsch-russischen Gipfel. Nach dem Plausch mit der Kanzlerin („Wir kommen von Rimsting am Chiemsee“ - „Sehr schön“), sahen sie sich schon15 Minuten später einem der mächtigsten Männer der Erde gegenüber. Russlands Präsident Dmitri Medwedew kam in Begleitung von Bayerns Ministerpräsidenten auf sie zu und nahm einen kleinen Blumenstrauß entgegen.

„Was hat der gesagt?“, fragte die kleine Magdalena Horst Seehofer: „Das war Dankeschön auf russisch“.

So überwältigend der Eindruck für die Kleinen aus Rimsting war, war er auch für die 38 Musikantinnen und Musikanten von der Blaskapelle Wildenwart (Gemeinde Frasdorf) unter der Leitung von Wolfgang Kink. Beim Warten auf den Staatsgast aus Russland war genügend Zeit, mit Horst Seehofer ins Gespräch zu kommen.

Bilder der Trachtenkinder

Als Präsident Medwedew aus der Flugzeugtür trat, intonierten die Musikanten den Laridah-Marsch. Der drei Minuten und 20 Sekunden dauernde Marsch war kaum verklungen, da war der Ehrengast bereits mit den Blumen der Rimstinger Kinder in der bereit gestellten Limousine verschwunden, um sich dem umfassenden Tagesprogramm anlässlich des „Petersburger Dialoges“ zu widmen.

Nach einem Mittagessen im Air-Bräu des Münchner Flughafens machen sich die Wildenwarter und Rimstinger auf den Weg in die Residenz und den Hofgarten nahe der Staatskanzlei - dort trafen sie erneut auf die hochrangingen Politiker Russlands, Deutschlands und Bayerns. Die Begrüßung übernahmen bayerische Gebirgsschützen aus der Jachenau und aus Bad Tölz. Diesmal besteht sogar mehr Zeit für kurze Kontakte und Gespräche. Doch als die Märsche „Mein Heimatland“ und „In die weite Welt“ verklungen waren, war auch die offizielle Delegation ums Eck verschwunden.

Die Wildenwarter mussten sich umgehend auf den Weg in ihr Heimatdorf machen, da ein paar Stunden später dort das Spielen im Schlosspark beim Waldfest des Trachtenvereins „Die lustigen Wildenwarter“ begann. Und auch dort ernteten die Musikanten am schönsten Sommerabend seit langem von überaus zahlreichen Besuchern viel Lob.

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