Das Geständnis des Kofferraum-Vergewaltigers

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Leipzig/Regensburg - Seine Opfer gingen durch die Hölle. In Leipzig hat der „Kofferraum“-Vergewaltiger jetzt ein Geständnis abgelegt.

Vor dem Landgericht hatte am Montagmorgen der Prozess gegen Sebastian G., den „Kofferraum-Vergewaltiger“ von Burgstädt, begonnen. Der 25-Jährige muss sich wegen versuchten Mordes verantworten. Ihm wird außerdem vorgeworfen, zwei Frauen entführt und vergewaltigt zu haben.

Angeklagt wurde er in Leipzig, weil er bei der ersten Tat in Sachsen besonders brutal vorging. Dort hatte er das 18-jährige Opfer nach der Vergewaltigung von einer zehn Meter hohen Brücke gestürzt, um die Tat zu vertuschen. Die Frau überlebte.

In Regensburg sperrte er Ende vergangenen Jahres eine 16-Jährige in seinen Kofferraum, brachte sie nach Österreich und vergewaltigt sie dort. Er ließ sie später in Linz wieder frei.

Ein weiterer Vergewaltigungsversuch in Chemnitz scheiterte an der Gegenwehr des Opfers. Die 17-Jährige lag schon im Kofferraum des Wagens, setzte sich aber massiv zur Wehr und flüchtete. Der mutmaßliche Täter stellte sich später der Polizei und gestand die Verbrechen.

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