Rock im Park: Rund 1.700 Hilfseinsätze

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Rund 55.000 Rock-Fans feiern und tanzen in der prallen Sonne auf dem Zeppelinfeld in Nürnberg

Nürnberg - Sonne und Hitze haben den Zehntausenden Besuchern von "Rock im Park" zu schaffen gemacht. Die Hilfsdienste waren auf dem Zeppelinfeld bis Samstagmittag rund 1.700 Mal im Einsatz.

Sonne und Hitze haben den Zehntausenden Rock-Fans bei den Musikfestivals “Rock am Ring“ und “Rock im Park“ zu schaffen gemacht. Am Nürburgring in der Eifel musste das Deutsche Rote Kreuz am Donnerstag und Freitag schon mehr als 3000 Besuchern helfen. In Nürnberg waren die Hilfsdienste bis Samstagmittag rund 1700 Mal im Einsatz. “Wie bereits im Vorjahr haben wir durch das wunderbare Wetter wieder vermehrt mit Sonnenbränden zu tun, was unsere Hilfeleistungszahlen in die Höhe treibt“, sagte ein DRK-Sprecher am Nürburgring.

Und auch auf dem Nürnberger Zeppelinfeld war in 20 Prozent der Fälle die Hitze schuld. Zahlreiche Besucher, die stundenlang in der prallen Sonne vor den Bühnen gestanden hatten, waren in der Hitze kollabiert, viele erlitten Sonnenbrände. 1445 Mal waren Sanitäter im Einsatz, rund 220 Mal musste ein Arzt zu Hilfe kommen. 49 Menschen kamen ins Krankenhaus, 79 wurden vor Ort im sogenannten Medical Center behandelt. Zu wirklich schwerwiegenden Verletzungen kam es bis zum Samstagmittag nach Angaben der Hilfsdienste nicht. Meist handelte es sich um Schürf- oder Platzwunden.

Während bei “Rock am Ring“ rund 80 000 Menschen feierten, ging es in Nürnberg ein wenig gemütlicher zu. Zu seinem 15-jährigen Bestehen im vergangenen Jahr hatten rund 65 000 Rockmusik-Fans das Festival auf dem Zeppelinfeld besucht, in diesem Jahr waren es zu Beginn deutlich weniger. Bis Freitagabend waren rund 55 200 Tickets für “Rock im Park“ verkauft worden, wie die Konzertagentur Marek Lieberberg in Frankfurt am Samstagmorgen mitteilte.

Auch in diesem Jahr blieb die Lage aus Sicht der Polizei in Nürnberg zunächst weitgehend ruhig. “Es verläuft alles in geordneten Bahnen“, sagte ein Polizeisprecher. Nur kleinere Delikte wie Taschendiebstähle seien vorgefallen, noch nicht einmal Beschwerden von Anwohnern habe es gegeben.

dpa

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