Schadenssumme fast 170.000 Euro

Ebersberger Gastwirt wegen Schwarzarbeit verurteilt

Ebersberg - Bereits im Oktober 2017 wurde der ehemalige Betreiber eines Ebersberger Gastronomiebetriebes zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von zwei Jahren mit Bewährung sowie einer Geldstrafe von 300 Tagessätzen zu 30 Euro verurteilt.

Darüber hinaus ordnete das Amtsgericht Ebersberg die Einziehung eines Wertersatzes für die erlangten Taterträge in Höhe von rund 169.000 Euro an .

Aufgrund der geführten Ermittlungen von Beamten der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamtes Rosenheim sah es das Gericht als erwiesen an, dass der 61-jährige Gastwirt seit 2008 über einen Zeitraum von sechs Jahren für 28 Beschäftigte zu niedrige beziehungsweise gar keine Arbeitsentgelte an die Sozialversicherung gemeldet hat.

Nach Monaten und Versicherungsträgern getrennt gezählt, hat der Angeklagte somit in insgesamt 228 Fällen wegen des Vorenthaltens und der Veruntreuung von Arbeitsentgelt zur Sozialversicherung gegen §266a des Strafgesetzbuches verstoßen. Nur aufgrund seines vollumfänglichen Geständnisses, fehlender Vorstrafen und einer positiven Sozialprognose konnte dieFreiheitsstrafe noch zur Bewährung ausgesetzt werden.

Pressemeldung Hauptzollamt Rosenheim

Rubriklistenbild: © dpa/Montage

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