Am Mittwoch

In diesen Krankenhäusern in der Region wird gestreikt

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Rosenheim - Neben dem RoMed-Klinikum Rosenheim beteiligt sich am Mittoch, 10. April, in jedem Fall auch das Klinik Bad Reichenhall an den ganztägigen Warnstreikmaßnahmen des Marburger Bundes.

Update, 11 Uhr: Notfallversorgung am Klinikum Traunstein sichergestellt

"Auch das Klinikum Traunstein war bzw. ist von der Streikmaßnahme betroffen", erklärte Pressesprecher Ralf Reuter auf Anfrage unserer Redaktion. 

Zugleich betonte Reuter allerdings, dass sich die Aktion in Grenzen halte. "Die Notfallversorgung ist sichergestellt" und auch für eine ausreichende medizinische Versorgung sei gesorgt. 

Update, 8.10 Uhr: Auch in Bad Reichenhall wird gestreikt

Von den heimischen Kliniken ist in jedem Fall Bad Reichenhall betroffen. Das erfuhr bayernwelle.de vom Betriebsratsvorsitzenden. Bei den anderen Krankenhäusern liegen noch keine gesicherten Angaben vor. Insgesamt sollen deutschlandweite heute etwa 500 Kliniken von den Warnstreiks betroffen sein. Aufschiebbare Operationen werden möglicherweise verschoben. Die Notversorgung soll uneingeschränkt funktionieren.

Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund fordert für die Krankenhausärzte unter anderem mehr Geld, aber auch bessere Arbeitsbedingungen. Unter anderem sollen die Bereitschafts- und Wochenenddienste begrenzt werden. Viele Ärzte gerade an Krankenhäusern beklagen seit langem, dass sie an der Belastungsgrenze angelangt seien.

Erstmeldung

Die Pressemeldung im Wortlaut: 

Von den ganztägigen Warnstreikmaßnahmen am Mittwoch ist auch das RoMed Klinikum Rosenheim betroffen. Dazu aufgerufen hat der Marburger Bund, die Vertretung der Ärzte, im Rahmen der Tarifverhandlungen für Ärztinnen und Ärzte an kommunalen Krankenhäusern.

Die Zentrale Notaufnahme sowie die Bereiche Kinderklinik, Kreißsaal und Geburtshilfe, ambulante und stationäre Onkologie, sämtliche Intensivstationen einschließlich der Chest- Pain-Unit (Herzinfarkt-Einheit) und Stroke-Unit (Schlaganfall-Station) sowie die Palliativstation stehen in vollem Umfang für die Versorgung der Bevölkerung zur Verfügung. 

„Wir unterstützen die Forderungen nach guten Arbeitsbedingungen und einer gerechten Bezahlung unserer Mitarbeiter. Allerdings hoffen wir, dass die Verhandlungsparteien bald einen vernünftigen Kompromiss finden und weitere Streikmaßnahmen vermieden werden können“, sagte Priv.-Doz. Dr. Christoph Knothe, Medizinischer Direktor der RoMed Kliniken.

Pressemeldung RoMed Kliniken

Rubriklistenbild: © red

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