Retter in Rosenheim und Traunstein warnen

Schlittschuhläufer vom dünnen Eis des Langbürgner Sees geholt

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Traunstein/Rosenheim - Zu einem Einsatz am Langbürgner See sind Rettungskräfte am Wochenende geeilt. Zum Glück ist nichts passiert. Dennoch wird nun eindringlich davor gewarnt, Eisflächen zu betreten.

Mehrere Rettungsorganisationen warnen derzeit davor, Eisflächen zu betreten. Zwar ist es derzeit mit Temperaturen unter null Grad Celsius klirrend kalt. Dennoch tragen viele Eisflächen noch nicht genug, um sich als Mensch darauf zu bewegen.

Am Wochenende erst hat es einen Sucheinsatz am Langbürgner See nahe Hemhof gegeben, wie die Polizeiinspektion Prien am Chiemsee auf Nachfrage unserer Redaktion bestätigt. Auch die Schnelleinsatzgruppe der Wasserwacht Rosenheim berichtet auf ihrer Facebook-Seite von dem gemeinsamen Einsatz mit der BRK-Wasserwacht aus Bad Endorf/Höslwang und der Wasserwacht Prien/Rimsting.

"Dort standen zwei Paar Schuhe und die Verpackung von Schlittschuhen", heißt es in einem Facebook-Post. "Ein besorgter Bürger wählte den Notruf 112." Daraufhin alarmierte die Integrierte Leitstelle in Rosenheim wegen eines Eisunfalles, bei dem ein bis zwei Personen im Eis eingebrochen sind.

Im beschriebenen Fall ist am Wochenende alles gut gegangen. "Die Schlittschuhläufer konnten vom ebenfalls alarmierten Rettungshubschrauber Christoph 14 auf dem Eis aufgefunden werden", berichten die Retter. Die sind mit zwei Fahrzeugen und neun Helfern im Einsatz gewesen.

Eisregeln aufgestellt

Und sie appellieren: "Liebe Wintersportler auf dem Eis, bitte betretet das Eis nicht! Es trägt noch nicht, und hat noch überall offene Stellen! Sie gefährden damit nicht nur sich, sondern auch die Bürger, die helfen wollen und nicht zuletzt auch die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Wasserrettung!"

Auch die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft DLRG warnt vor zu dünnem Eis und verweist auf Eisregeln, die das korrekte Verhalten schildern.

  • Mehr zum Thema finden Sie hier.

ksl

Quelle: chiemgau24.de

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