Auch A8 und A93 betroffen

Mindestens eine Stunde mehr: Am Wochenende droht das nächste Stauchaos

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Stau auf der A8
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Landkreis - Erneut steht in sieben Bundesländern ein langes Wochenende bevor. Auch die Sommerferien starten bereits an einigen Orten in der Bundesrepublik. Für Autofahrer bedeutet das Stau.

Ein langes Wochenende steht vielen bevor. Dadurch herrscht mal wieder Hochbetrieb auf Deutschlands Fernstraßen, wie der ADAC in seiner Stauprognose resümiert. Wegen Fronleichnam - dem Feiertag am 20. Juni in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, in Teilen Sachsens und Thüringens sowie im Saarland - starten einige Autofahrer schon am Mittwochnachmittag ins verlängerte Wochenende.

"Am Donnerstag herrscht Feiertagsverkehr auf den Straßen aller betroffenen Bundesländer – entlastend wirkt das Lkw-Fahrverbot", erklärt der ACE Auto Club Europa. Hinzu kommt jedoch, dass bereits der Startschuss für die Sommerferien fällt: Berlin und Brandenburg sind die ersten Bundesländer, in denen die Schulen schließen.

Gegen Ende des langen Wochenendes kommen die baden-württembergischen und bayerischen Pfingsturlauber dann aus den Ferien zurück. "Dieser Rückreiseverkehr setzt in der zweiten Wochenhälfte ein und erreicht seinen Höhepunkt am 22. Juni", heißt es vonseiten des ADAC. "Dann bilden sich vor allem Staus im Süden Deutschlands und auf den Routen in Richtung Norden."

Am Sonntagnachmittag tummeln sich hauptsächlich die Heimkehrer aus dem Kurzurlaub auf Deutschlands Fernstraßen. Auch dann sind es wieder die süddeutschen Fernstraßen und Ballungsraumautobahnen, die besonders betroffen sein werden.

Das sind die besonders belasteten Strecken:

  • Fernstraßen zur Nord- und Ostsee
  • A1: Köln – Dortmund – Bremen – Lübeck
  • A1/A3/A4: Kölner Ring
  • A2: Dortmund – Hannover – Berlin
  • A3: Passau – Nürnberg – Würzburg – Frankfurt – Köln
  • A4: Erfurt – Dresden – Görlitz
  • A5: Basel – Karlsruhe – Frankfurt – Hattenbacher Dreieck
  • A6: Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
  • A7: Hamburg – Flensburg
  • A7: Füssen/Reutte – Ulm – Würzburg – Hannover
  • A8: Salzburg – München – Stuttgart – Karlsruhe
  • A9: Berlin – Nürnberg – München
  • A10: Berliner Ring
  • A24: Berlin – Hamburg
  • A61: Mönchengladbach – Koblenz – Ludwigshafen
  • A81: Singen – Stuttgart
  • A93: Kufstein – Inntaldreieck
  • A95/B2: München – Garmisch-Partenkirchen
  • A96: Lindau – München
  • A99: Umfahrung München

Lkw-Blockabfertigung am Freitag

Auf der Inntalautobahn A93 finden am 21. Juni zudem erneut Lkw-Blockabfertigungen statt, die sich auch auf den Autoverkehr auswirken. "Auf den Hauptdurchgangsrouten des benachbarten Auslands – inklusive der Autobahnen und Küstenstraßen in Kroatien und Slowenien – werden die Kolonnen auch immer länger", erklärt Deutschlands größter Automobilclub. "An den bayerischen Übergängen Suben (A3), Walserberg (A8) und Kiefersfelden (A93) sollte ein Zeitpolster von circa einer Stunde eingeplant werden."

Zu guter Letzt noch eine gute Nachricht: Laut ACE sind bis auf wenige Ausnahmen nun alle Passstraßen wieder frei befahrbar. Ob wieder so ein Verkehrschaos wie zu Christi Himmelfahrt oder am langen Pfingstwochenende entsteht, muss sich also zeigen.

ksl

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