Er machte als Kriminalbiologe von sich reden

Rosenheimer "Herr der Maden" darf nicht zur OB-Wahl in Würzburg antreten

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Der gebürtige Rosenheimer Mark Benecke darf nicht zur OB-Wahl in Würzburg antreten.

Würzburg - Der gebürtige Rosenheimer Mark Benecke darf nicht zur OB-Wahl in Würzburg antreten. Er hat die erforderliche Anzahl an Unterstützer-Unterschriften verfehlt.

Es wird ihn vermutlich ziemlich wurmen: Mark Benecke, Möchtegern-Kandidat der Partei Die Partei für das Amt des Oberbürgermeisters von Würzburg, darf kein Kandidat sein. Er habe lediglich 183 Unterstützer-Unterschriften sammeln können, teilte die Stadt Würzburg am Mittwoch nach einer Sitzung des Wahlausschusses mit. 385 wären nötig gewesen. Die Partei scheiterte auch mit dem Versuch, eine Stadtratsliste in Würzburg zu etablieren. Für die Liste fanden sich nur 179 Unterstützer, auch hier wären 385 Signaturen notwendig gewesen.

Der in Rosenheim geborene Benecke (49) hat als Kriminalbiologe von sich reden gemacht, als er bei der Überführung von Mördern half, in dem er die Leichenliegezeit anhand der dort gefundenen Würmer und Maden bestimmte. In den Medien bekam er den Beinamen "Der Herr der Maden". Benecke veröffentlichte mehrere Bücher zur Kriminalbiologie und arbeitet auch als Sachverständiger. 2015 hatte Benecke bereits mit dem OB-Sessel in Köln geliebäugelt.

dpa

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