Rotlicht Rosenheim - Die Ordnungshüter

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Rosenheim - Bordelle kommen und gehen, die meisten davon bewegen sich in einer Grauzone. Wie die Ordnungshüter mit der Szene umgehen, lesen Sie im dritten Teil unserer Rotlicht-Serie.

Das Bauordnungsamt wird zumeist nur durch Beschwerden auf die Betriebe der schnelllebigen Szene aufmerksam. Die Eröffnung eines Bordelles lässt sich nicht verhindern, so Michael Kettenstock, Leiter des Bauordnungsamtes. Für die Betreiber lohnt sich ein Bordell auch dann, wenn es nach wenigen Monaten wieder geschlossen werden muss. Im Kampf gegen illegale Betriebe muss man an der Wurzel beginnen - den Vermietern, so Kettenstock in unserem Video-Interview:

Kontrollen stören Bordellmanagerin „Michelle“ nicht. Sie erklärt, warum sogar härter durchgegriffen werden sollte: „Die Bordelle die legal arbeiten werden so stark kontrolliert - ob es die Kondompflicht ist oder ob die Mädchen legal in Deutschland sind. Bei den illegalen Betrieben wird dagegen oft mehr als ein Auge zugedrückt.“ Die Polizei bezeichnet die Rosenheimer Rotlicht-Szene als ruhig und unauffällig. „Es gibt keinen Anstieg der Kriminalität,“ so Robert Rath, Polizei-Pressesprecher. „Wir haben die Szene im Auge und stehen mit ihr in Kontakt, da es jedoch keine Probleme gibt, sehen wir keinen Grund für stärkere Kontrollen.“

Im nächsten Teil "Rotlicht Rosenheim" lesen Sie wie Frauen ihren Weg in die Szene finden.

rk/red

Rubriklistenbild: © rk/dpa

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