Dabei wollte Filippa (7) doch nur Tennis spielen

Hausverbot für Wepper in Tegernseer Luxus-Tennisclub - jetzt spricht seine Ex

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Fritz Wepper und Ex-Lebensgefährtin Susanne Kellermann (Archivfoto aus dem Mai 2011)
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Rottach-Egern - Schauspieler Fritz Wepper (77) hat gerade wenig Grund zum Lachen. Er, seine Ex-Lebensgefährtin und die gemeinsame Tochter (7) haben angeblich Hausverbot in einem angesagten Tennisclub am Tegernsee bekommen. Nun äußert sich die Ex-Lebensgefährtin von Wepper zu dem Fall.

Update, Dienstag 7.45 Uhr: Susanne Kellermann äußert sich

Der Tochter von Schauspieler Fritz Wepper wurde offenbar die Aufnahme beim Tennisclub Rottach-Egern verweigert. Und nicht nur ihr: Fritz Wepper und Filippas Mutter und Weppers Ex-Lebensgefährtin Susanne Kellermann angeblich ebenso. 

Die Situation hat sich offenbar über die letzten Wochen und Monate aufgeschaukelt. Es wurden laut unserem Partnerportal merkur.de nicht nur Anwälte eingeschaltet, sondern sogar ein Mediator. Auch erste Unterlassungserklärungen wegen angeblicher Anschuldigungen sollen beiderseits zugestellt worden sein. Der vorläufige Höhepunkt sei jetzt das ausgesprochene Hausverbot.

Wurde Zivilcourage zum Boomerang?

Nun hat sich Susanne Kellermann, Ex-Lebensgefährtin von Fritz Wepper, gegenüber merkur.de zu dem Fall geäußert. Demnach war Kellermann im Jahr 2016 nicht nur Clubmitglied, sondern griff dem damaligen Clubtrainer regelmäßig unter die Arme (sie besaß einen Trainerschein). Als dem Trainer wegen mehrerer Gründe gekündigt wurde, schrieb sie eine Mail an die Club-Mitglieder und habe dazu unerlaubterweise den Adressen-Verteiler des Clubs genutzt. „Ich habe meine Meinung gesagt und Dinge hinterfragt, in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung zur Klärung aufgerufen.“ Sie habe Zivilcourage zeigen und sich für den Verbleib der Familie Weber einsetzen wollen, betont Kellermeier gegenüber merkur.de. 

Doch dieses "Unruhestiften" wurde Kellermann und vor allem ihrer Tochter zum Verhängnis. Filippa wurde im Tennisclub nicht aufgenommen. Jetzt unterstellt Kellermann den Trainern, vom TC Rottach-Egern instrumentalisiert worden zu sein.

Vorbericht

Der 77-jährige Schauspieler wohnt in in Gmund am Tegernsee, unweit einer der reichsten Gemeinden Bayerns: Rottach-Egern. Genau in diesem luxuriösen Ort wollte Weppers siebenjährige Tochter Filippa im Tennisclub Rottach-Egern Tennis spielen lernen. Doch zur Überraschung aller wurde ihr die Aufnahme in den begehrten Club verweigert. Das berichtet die Bild.

In einem Brief seien Fritz Wepper, seiner Ex-Lebensgefährtin Susanne Kellermann (45) und der gemeinsam Tochter sogar ein Hausverbot ausgesprochen worden. Dabei wollte Filippa doch nur Tennis spielen.

Grund für Hausverbot fragwürdig

Laut Susanne Kellermann sei als Grund für das verhängte Hausverbot eine alte Geschichte angeführt worden. Vor drei Jahren nämlich habe Kellermann gemeinsam mit weiteren Mitgliedern des Clubs, Kritik an einer Entscheidung des Club-Vorstands geübt. Wie die Zeitung weiter schreibt, habe sich dieser damals dazu entschieden, einer Tennisschule zu kündigen, die aber die Existenzgrundlage einer Familie dargestellt habe. Susanne und die anderen Beteiligten wollten nur helfen und sich für die Familie einsetzen. 

Der bittere Beigeschmack kam jetzt drei Jahre später in Form des Hausverbots ins Haus geflattert. Weppers Anwalt Norman Synek zu Bild: „Für die Tochter meines Mandanten ist dies eine traurige Angelegenheit.“ Für ein klärendes Mediationsgespräch sei Oliver Eichhorn, der Vorstand des Clubs, nicht bereit gewesen.  Stattdessen folgte das Hausverbot für Fritz Wepper, Susanne Kellermann und Filippa.

ics

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