Im Landkreis Rottal-Inn

Tragischer Schulbus-Unfall: Junge Frau muss reanimiert werden - Kinder stehen unter Schock

Durch die Integrierte Leitstelle in Passau wurden Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und dem BRK-Rettungsdienst zu einem schweren Verkehrsunfall nach Wittibreut alarmiert.
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Durch die Integrierte Leitstelle in Passau wurden Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und dem BRK-Rettungsdienst zu einem schweren Verkehrsunfall nach Wittibreut alarmiert.

Wittibreut-Wiesing - Im Landkreis Rottal-Inn kam es am Donnerstagmorgen, 17. September, zu einem schweren Unfall mit einem Schulbus. Eine junge Frau wurde schwer verletzt.

Gegen 7.45 Uhr prallte ein Auto auf der Kreisstraße PAN8 bei Wittibreut-Wiesing frontal gegen einen fast vollbesetzten Schulbus. Während der Busfahrer unverletzt blieb, erlitt die Autofahrerin schwerste Verletzungen. Ein unbeteiligter Autofahrer und die eintreffende Streifenbesatzung reagierten sofort und leisteten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes Erste Hilfe.

Tragischer Unfall im Landkreis Rottal-Inn

Notarzt und BRK-Notfallsanitäter kämpften dann vor Ort um das Leben der jungen Autofahrerin. Nach erfolgreicher Reanimation und notärztlicher Erstversorgung konnte die Schwerstverletzte in einen naheliegenden Schockraum transportiert werden.

Die junge Autofahrerin erlitt schwerste Verletzungen.

Kinder sind nach jetzigem Stand keine verletzt", erklärte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord. Alle 35 Kinder, welche auf dem Weg zur Schule nach Simbach am Inn waren, seien medizinisch überprüft und betreut worden. Auch ein Kriseninterventionsteam des BRK und Notfallseelsorger waren vor Ort und kümmerten sich um die unter Schock stehenden Kinder.

Kinder glücklicherweise unverletzt

Einige Jungen und Mädchen wurden von ihren Eltern am Unfallort abgeholt. Der Rest wurde mit einem Ersatzbus in die Schule gebracht. Wie es am Donnerstagmorgen zu dem tragischen Unfall kommen konnte, war zunächst unklar. Auch die Schuldfrage ist noch ungeklärt.

Vom BRK-Kreisverbandes Rottal/Inn waren insgesamt 18 ehren- und hauptamtliche Einsatzkräfte über mehrere Stunden im Einsatz, darunter vier Rettungswagen, das Kriseninterventionsteam, sowie der BRK-Einsatzleiter Rettungsdienst Thomas Blüml.

Weitere Personen wurden zum Glück nicht verletzt.

Ein Lob galt dem beherzten Eingreifen des Autofahrers und der Polizeistreife aus Simbach, die unverzüglich mit den Erste-Hilfe-Maßnahmen begonnen hatten“. „Auch die Zusammenarbeit mit der Schulleitung und dem Sekretariat der Mittelschule Simbach am Inn war vorbildlich“, so BRK-Einsatzleiter Thomas Blüml.

Auch im Gemeindegebiet Breitbrunn (Landkreis Rosenheim) ereignete sich am Donnerstagvormittag ein folgenschwerer Unfall mit einem Schulbus. Ein Mann musste mit dem Hubschrauber in eine Klinik geflogen werden.

mz/dpa

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