Gemeinde in Niederbayern erschüttert über Tragödie

Bürgermeister überrollt eigene Enkelin (7) mit Radlader - tot

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Rotthalmünster - Die Marktgemeinde Rotthalmünster im niederbayerischen Landkreis Passau steht unter Schock. Bürgermeister Franz Schönmoser (61/CSU) hatte am Sonntag bei einem tragischen Unfall seine eigene Enkelin mit einem Radlader überrollt. Das Mädchen (7) starb.

"Dieses Unglück hat uns den Boden unter den Füßen weggezogen", erklärte der 2. Bürgermeister Hans-Peter Penninger gegenüber der Passauer Neuen Presse. "Nicht nur im Rathaus, in ganz Rotthalmünster blickt man in leere Gesichter", so Penninger weiter. Landrat Franz Meyer erklärte, die Nachricht habe ihn "wie einen Schlag" getroffen.

Schönmoser selbst steht unter Schock und wird bis auf weiteres seine Amtsgeschäfte nicht wahrnehmen können. Das bestätigte die Gemeinde. Unterdessen laufen die Ermittlungen, wie es zu der fürchterlichen Tragödie kommen konnte. Die Staatsanwaltschaft hat ein entsprechendes Gutachten in Auftrag gegeben.

Bei dem Unfall am Sonntag wollte Schönmoser mit seinem Radlader Erde auf einem Feld ausbringen. Mit dabei waren auch seine beiden Enkeltöchter. Wie der Bayerische Rundfunk nun berichtet, habe eines der Mädchen das Gleichgewicht verloren, als der Radlader über die Felder fuhr. Daraufhin sei die Siebenjährige aus dem Fahrzeug gestürzt. Schönmoser hat dann offenbar nicht mehr schnell genug bremsen können und das Mädchen überrollt. Seine Enkelin starb noch an der Unfallstelle.

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