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Was haltet Ihr von den Appellen?

RS-Virus und Influenzawelle: Zum Schutz der Kinder freiwillig Maske tragen?

Kind Krank Maske
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Viele Kinder erkranken derzeit am RS-Virus oder an der Grippe. Sollten wir deshalb wieder freiwillig Maske tragen, um die Kleinsten zu schützen?

Eine massive Influenza- und RS-Welle überrollt gerade Deutschland, vor allem die Kleinsten sind betroffen. Mediziner und Politiker fordern die Bürger deshalb wieder auf, Maske zu tragen – freiwillig. Was haltet Ihr von diesem Vorschlag?

Die Betten werden knapp, die Mediziner schlagen Alarm – doch anders als in den vergangenen Jahren ist nicht das Coronavirus der Auslöser dafür: aktuell breiten sich zahlreiche andere Viruserkrankungen rasant unter der Bevölkerung aus, allen voran die Influenza und, wovon gerade kleine Kinder betroffen sind, das Respiratorische Synzytial-Virus, kurz RS-Virus.

Das RS-Virus tritt als Atemwegserkrankung mit Fieber, Schnupfen, Husten und Halsweh auf, kann aber für Säuglinge und Kleinkinder darüber hinaus drastische Folgen haben. Laut dem RKI haben bei 1000 erkrankten Kindern, die sich im ersten Lebensjahr mit dem RS-Virus infizieren, im Schnitt 5,6 von ihnen einen schweren Verlauf – das bedeutet einen Krankenhausaufenthalt, oftmals auch mit Beatmung. In manchen Fällen kann eine Infektion mit dem RS-Virus bei Kindern zum Tod führen.

Kinder konnten keine Basisimmunität aufbauen

In den vergangenen Jahren waren die RS-Fallzahlen, ebenso wie die Influenza-Fallzahlen, niedrig. Der Grund dafür waren die Corona-Schutzmaßnahmen: Maske tragen, Abstand halten und regelmäßiges Händewaschen schützt eben auch vor anderen Viren, die über Tröpfchen in der Atemluft verbreitet werden.

Doch ebendiese Schutzmaßnahmen sind wohl mit dafür verantwortlich, dass nun die Fallzahlen bei den mit RS erkrankten Kindern hochgehen. Die Maßnahmen haben in den vergangenen zwei Jahren dazu geführt, dass kaum Kinder mit dem RS- oder Influenza-Virus in Kontakt gekommen sind. Dadurch konnte keine Immunität aufgebaut werden. Mit der weitgehenden Abschaffung der Schutzmaßnahmen gegen Corona hat sich das schlagartig geändert – weswegen jetzt besonders viele Fälle, speziell auch bei bereits etwas älteren Kindern, auftreten.

Weniger als 100 Betten frei - deutschlandweit

Das sorgt für problematische Situationen auf den Kinderstationen der Krankenhäuser: deutschlandweit sind laut Zahlen des Bundesgesundheitsministeriums nur noch weniger als 100 Betten für Kinder frei, Kinderärzte überweisen einzelne Fälle bereits nicht mehr an die Krankenhäuser. Mediziner und Politiker appellieren deshalb an die Gesellschaft: Es wird vermehrt wieder dazu aufgerufen, Masken zu tragen – auf freiwilliger Basis, um vor allem die Kleinsten vor schweren Infektionen mit dem RS-Virus und der Influenza zu schützen. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach etwa sagt an Erwachsene gerichtet: „Wenn man Erkältungssymptome spürt, dann bitte Maske tragen, insbesondere wenn man in Kontakt ist mit Kindern unter zwei Jahren.“ Gerade die Kinder mussten während der Coronapandemie zurückstecken und wurden oft übersehen. Nun sollten sich Erwachsene auf diese Art und Weise mit ihnen solidarisch zeigen.

Freiwillig Maske tragen - was denkt Ihr dazu?

Was haltet Ihr von den Appellen? Würdet Ihr, um die Verbreitung von RS- und Influenza-Viren zu hemmen, freiwillig wieder im Supermarkt und an anderen öffentlichen Orten Maske tragen, um so die Kinder zu schützen? Würdet Ihr Euch vielleicht sogar wünschen, dass die Maske deshalb wieder ganz offiziell Pflicht wird? Oder haltet Ihr nichts davon und seid womöglich sogar der Ansicht, dass das erneute Tragen der Masken den Kindern mehr schadet als nützt, Stichwort Aufbauen der Immunität? Schreibt uns Eure Meinung an leserbriefe@ovb24.de (Stichwort RS-Virus) Bitte sendet uns neben Euren Zeilen auch unbedingt Euren Namen und Euren Wohnort – und am besten auch ein Foto von Euch. Die Redaktion veröffentlicht Eure Leserbriefe samt Namen und Wohnort anschließend in einem entsprechenden Artikel.

Anm. der Red.: Die Redaktion behält sich vor, Zuschriften entsprechend zu kürzen oder die Veröffentlichung gegebenenfalls ohne Angabe von Gründen zu verweigern.

fso

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