Rückschlag für Münchner Olympia-Bewerbung

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Nicht nur Münchens OB Christian Ude hofft auf den Zuschlag für München

Garmisch-Partenkirchen - Die Münchner Bewerbung für Olympia 2018 hat nach Medienangaben einen Rückschlag erlitten. Grund ist der Widerstand von 59 ortsansässigen Bauern in Garmisch-Partenkirchen.

59 Bauern und Grundbesitzer aus Garmisch lehnen in einem Brief an die Bayerische Staatskanzlei die Nutzung ihrer Grundstücke für die Winterspiele ab, wie die “Süddeutsche Zeitung“ (Dienstag) berichtet. Demnach fordern die Olympia-Gegner die Landesregierung ultimativ auf, die Bewerbung zurückzuziehen. Sollte der Freistaat die Bewerbung nicht bis zum 22. Dezember offiziell aufgegeben haben, wollen die Bauern das Internationale Olympische Komitee (IOC) informieren, dass es für die Spiele nicht auf ihre Grundstücke zurückgreifen könne.

Die Grundstücke der protestierenden Landwirte sollen sich unter anderem im Zielbereich der Kandahar-Abfahrt, in der Nähe des Skistadions am Gudiberg und am Hausberg in Garmisch-Partenkirchen befinden. “Sämtliche Grundstücke liegen innerhalb des Sicherheitszauns, den das IOC rund um die Olympiaanlagen verlangt“, sagte Rechtsanwalt Ludwig Seitz, der die Bauern vertritt, der Zeitung.

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Vor gut einem Monat hatte Bernhard Schwank, Vorsitzender der Geschäftsführung von München 2018, eingeräumt, dass noch finale Gespräche mit Grundstückseigentümern in Garmisch ausstehen. Diese würden aber nicht die benötigten Flächen für die geplanten Ski- Wettbewerbe betreffen, betonte Thomas Bach, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), damals. An diesem Punkt mögliche “Szenarien“ für ein Scheitern der Münchner Bewerbung herbeizureden, “liegt neben der Sache“, meinte er.

Das IOC entscheidet am 6. Juli 2011 in Durban über den Winterspielort 2018. Neben München bewerben sich Annecy in Frankreich und der südkoreanische Favorit Pyeongchang um Olympia 2018.

dpa

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