Metaller demonstrieren in Nürnberg

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Nürnberg - Rund 6000 Metall-Beschäftigte aus dem Raum Nürnberg haben am Donnerstag vorübergehend die Arbeit niedergelegt und für höhere Löhne demonstriert.

Bayerns IG-Metall Chef Jürgen Wechsler forderte bei der Kundgebung auch die Übernahme der Auszubildenden sowie die Einschränkung der Leiharbeit. Sollten die Arbeitgeber in den nächsten Tagen kein akzeptables Angebot vorlegen, müsse eine Urabstimmung über unbefristete Streiks diskutiert werden, zitierte der erste Bevollmächtigte der IG Metall in Nürnberg, Andreas Weidemann, aus Wechslers Rede.

“Die Stimmung war bombastisch, kämpferisch“, berichtete Weidemann nach der Kundgebung in der Nürnberger Südstadt. Der Unmut gerade der Beschäftigten in der Region sei groß. “Bei Bosch, MAN und Siemens wird hervorragend gearbeitet und hervorragend verdient“, betonte Weidemann. Dies spiegele sich aber nicht im Angebot der Arbeitnehmer von drei Prozent mehr Geld für 14 Monate wider. Besonders viele junge Leute seien deshalb auf die Straße gegangen. Die Gewerkschaft hatte bayernweit mehr als 70 000 Beschäftigte in gut 90 Betrieben zu Warnstreiks aufgerufen. Sie fordert 6,5 Prozent mehr Lohn sowie die Übernahme der Auszubildenden und die Einschränkung der Leiharbeit.

dpa

Rubriklistenbild: © dapd

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