Sado-Maso-Prozess: Frau (41) schuldig

Traunstein - Eine 41-Jährige aus Unterwössen hat ihren Ehemann bei "Sado-Maso-Spielen" verletzt und ist dafür verurteilt worden. Ihr Ehemann soll ihr aber verziehen haben.

Im sogenannten "Sado-Maso-Prozess" vor dem Amtsgericht Traunstein ist eine Frau zu 21 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Die Frau hatte ihren Mann bei Erotikspielen ans Bett gefesselt und ihn an den Augen und am Penis blutende Verletzungen zugefügt. Als Werkzeuge dienten ihr eine Schere und eine Rouladen-Nadel.

Der Mann war zunächst mit der Vorgehensweise seiner Frau einverstanden. Im Laufe der Zeit ging die Frau aber immer heftiger zur Sache. Da dem Mann auch Augen und Mund verbunden waren, konnte sich dieser nicht wehren. Neben den Verletzungen an Augen und am Penis trug der Mann auch vielfache Kratzspuren am ganzen Körper davon.

Deswegen musste sich die 41-jährige aus Unterwössen unter anderem wegen schwerer Körperverletzung verantworten. Nach Informationen der Bayernwelle hat sich das Ehepaar trotz des Vorfalls wieder vertragen.

Quelle: Bayernwelle SüdOst

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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