In einem Supermarkt in Sauerlach bei München

Dreiergruppe bedroht und beleidigt Frau (39) - Es kommt fast zur Eskalation

Sauerlach - Am Mittwoch, 7. Oktober, gegen 16.40 Uhr, befand sich eine 39-jährige Jordanierin mit Wohnsitz in München in einem Supermarkt in Sauerlach.

Während ihres Einkaufes wurde die Frau von einer unbekannten weiblichen Person zunächst fremdenfeindlich beleidigt. Nachdem die Jordanierin die Unbekannte zur Rede stellte, wurde sie von zwei unbekannten männlichen Begleitern der Frau ebenfalls fremdenfeindlich beleidigt. Darüber hinaus bewarf einer der Männer die 39-Jährige mit einem zum Verkauf ausgelegten Schreibwarenutensiel und traf sie hierbei im Bauchbereich.

Nachdem sich die beiden Männer der Frau in bedrohlicher Art und Weise näherten, zog diese kurzerhand ein in ihrer Tasche mitgeführtes Tierabwehrspray und zielte damit auf die Männer ohne auszulösen. Daraufhin blieben die beiden Männer stehen und wichen zurück. Nachdem eine Kassiererin eingegriffen hatte und die drei Personen angewiesen hatte, die 39-Jährige in Ruhe zu lassen, verließen die drei unbekannten Personen den Einkaufsmarkt.

Die 39-Jährige begab sich nach dem Vorfall noch am gleichen Tag zur Polizeiinspektion 31 (Grünwald) und erstattete Anzeige wegen des Vorfalls. Das Fachkommissariat 44 für politisch motivierte Delikte hat die kriminalpolizeilichen Ermittlungen in dieser Sache übernommen.

Die Täter werden wie folgt beschrieben

Täterin 1:

Weiblich, ca. 170 cm, ca. 20 Jahre, braune lockige, zu einem Pferdeschwanz gebundene Haare, rundliches Gesicht, mittelschlank, ohne Brille, Schlauch in der Nase, sprach hochdeutsch mit bayerischer Einfärbung

Täter 2:

Männlich, ca. 175 - 180 cm, ca. 50 - 55 Jahre, Dreitagerbart, Brillenträger, dicker Bauch, sprach hochdeutsch mit bayerischer Einfärbung

Täter 3:

Männlich, ca. 175 - 180 cm, ca. 35 Jahre, braun-orangefarbige Haare, auffällig helle Haut, Bauchansatz, sprach hochdeutsch mit bayerischer Einfärbung

Zeugenaufruf:

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 44, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Pressemitteilung Polizeipräsidium München

Rubriklistenbild: © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Kommentare