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Explosion in New York: Polizei geht Hinweisen nach

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Von Holland über Bruckmühl

Drogen in Schechen, "Blüten" im Chiemgau "vertickt"

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Traunstein/Schechen/Bruckmühl - Das Mitglied einer europaweit tätigen Geldfälscher-Bande stand jetzt vor dem Landgericht Traunstein. Dem Holländer wurde vorgeworfen, zahlreiche "Blüten" in Holland "gekauft" und dann in Bruckmühl und im Chiemgau unters Volk gebracht zu haben.

Wie das Oberbayerische Volksblatt am Donnerstag berichtet, kam der Prozess erst nach mehrjährigen Ermittlungen des Landeskriminalamtes (LKA) zustande. Nachdem der Angeklagte die falschen Fünfziger in Holland zum Stückpreis von 10 Euro erworben hatte, landeten die Scheine über Bruckmühl und einen Mittelsmann im Chiemgau. Dort tauchten dann im Jahr 2013 zeitweise ein bis vier falsche Scheine pro Tag auf! Daraufhin stellte die Polizei umfangreiche Ermittlungen an und schnappte letztlich den 50-jährigen Holländer, der seit Dezember 2016 in Haft sitzt.

Vor Gericht legte der Angeklagte über seinen Anwalt ein umfangreiches Geständnis ab, so das OVB weiter. Die Staatsanwaltschaft forderte viereinhalb Jahre Haft, zumal der Mann auch noch über ein Kilo Marihuana im Raum Schechen verkauft hatte. Die Verteidigung hielt eine Strafe von unter vier Jahren für ausreichend. Das Gericht entschied letztlich auf drei Jahre und elf Monate Haft. Der Vorsitzende Richter Zenkel betonte laut OVB das Geständnis des in Holland mehrfach vorbestraften Mannes: "Hätten Sie es nicht getan, wären Sie überführt worden."

Den ausführlichen Artikel lesen Sie auf OVB Online oder in der gedruckten Heimatzeitung!

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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