Schläge und Fußtritte unterm Weihnachtsbaum

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Coburg - Eine Frau hat ihren 71 Jahre alten Ehemann unter dem Weihnachtsbaum mit Füßen getreten. In einer anderen Familie endete ein Streit mit einer blutigen Nase. Die kuriosesten Polizeieinsätze an Heiligabend:

Ausgerechnet am Fest der Liebe musste die Polizei in Bayern mancherorts zu handfesten Familienstreitigkeiten ausrücken. Für einen 49 Jahre alten Mann in Regensburg endete der Heilige Abend in der Ausnüchterungszelle. In Coburg wurde ein 71-Jahre alter Mann von seiner Frau mit Füßen getreten.

Der 49-Jährige in Regensburg war mit seiner 33-jährigen Freundin in deren Wohnung in Streit geraten, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Eine 55-jährige Nachbarin, die zu Besuch war, mischte sich ein. „Und schon gab es drei blutige Nasen“, sagte eine Polizeisprecherin. Beamte mussten die drei Streithähne trennen. Der Mann, der 2,5 Promille hatte, wurde aus der Wohnung seiner Freundin verwiesen und zu Fuß nach Hause geschickt. Eine halbe Stunde später fuhr der 49-Jährige den Beamten prompt mit dem Fahrrad über den Weg. Daraufhin wurde er zur Blutentnahme in ein Krankenhaus gebracht und musste seinen Rausch in einer Zelle ausschlafen.

Fußtritte gab es für einen 71-Jahre alten Mann in Coburg. Seine 62-jährige Frau hatte den Mann zum Schlafen auf den Fußboden im Flur geschickt, weil sie Verwandte in der Wohnung einquartiert hatte. Gegen Mitternacht drehte die alkoholisierte Frau die Stereoanlage voll auf, um Weihnachtslieder zu hören. Als sich der Mann über den Lärm beschwerte, trat die Frau auf ihn ein. Erst die Polizei konnte den Weihnachtsfrieden wieder herstellen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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