Schlechte Zeiten für Panzerknacker:

Sicherster Tresor Deutschlands für BayernLB 

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Nürnberg - Schlechte Zeiten für Panzerknacker: Künftig lagert die BayernLB ihre Sorten und Edelmetalle in einem der deutschlandweit größten und sichersten Tresore. Doch dieser ist teuer.

Rund zehn Millionen Euro investierte die Bank in das neue Handelszentrum im Südwesten Nürnbergs. Münzen und Barren aus Gold, Silber und Platin werden nun auf einer Fläche von rund 150 Quadratmetern mit zahlreichen Überwachungskameras und Alarmsystemen verwahrt; allein die Bauteile des Tresors wiegen mehr als 600 Tonnen.

Mit einer Bohrmaschine brauche man mindestens 24 Stunden, um ein Loch in die Tresorwand zu bohren, sagte der Vorstandschef der BayernLB, Gerd Häusler, am Freitag in Nürnberg. Allerdings komme man soweit aber überhaupt nicht, weil in Minuten-Schnelle eine Armada an Sicherheitskräften anrücken würde, versicherte Häusler.

Die BayernLB beliefert von Nürnberg aus Großkunden wie Sparkassen, Banken und Unternehmen mit ausländischem Bargeld sowie Münzen und Barren aus Gold, Silber, Platin oder Palladium. Aufgrund von Finanz- und Schuldenkrise legten immer mehr Menschen ihr Geld in Edelmetallen an: Trotz der zuletzt gesunkenen Preise für Gold und Silber liege die Nachfrage etwa 25 Prozent über dem Vorjahr, wie die BayernLB mitteilte. Der Bau des neuen Handelszentrums war nötig geworden, weil die Tresorräume in der Nürnberger Innenstadt wegen des „boomenden Geschäfts mit physischen Edelmetallen“ schließlich zu klein waren.

dpa

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa/dpaweb

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