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Belichtungsexperimente bis ins Tal sichtbar

Fotoblitze lösen Rettungseinsatz an der Brecherspitz aus

Schliersee/Miesbach - Zwei Profifotografen wollten am Montagabend besonders tolle Stimmungsbilder vom Sonnenuntergang machen. Wegen den ständigen Fotoblitzen lösten sie allerdings einen großangelegten Rettungseinsatz aus.

Zwei Profifotografen aus Hausham und Taufkirchen bei München wollten tolle Stimmungsaufnahmen vom Sonnenuntergang machen, der aufgrund der Sandverwehungen aus der Sahara besonders vielversprechend angekündigt wurde. Hierzu bestiegen sie den Gipfel der Brecherspitz bei Schliersee. 

Die ständigen Fotoblitze und Belichtungsexperimente waren bis ins Tal sichtbar und ließen mehrere Bewohner aus Schliersee und Fischbachau glauben, daß dies Lichtsignale seien, von in Bergnot geratenen Wanderern und verständigten die Polizei. Da die stationären Lichtsignale vom Berggipfel nicht eindeutig interpretiert werden konnten, wurden die Bergwacht und der Polizeihubschrauber alarmiert. 

Während der Besprechung über die Taktik einer möglicherweise bevorstehenden Rettungsaktion setzten sich die Lichter vom Gipfel talwärts in Bewegung. Der Hubschraubereinsatz wurde daraufhin abgebrochen. Die Bergwacht ging den Personen von der Oberen Firstalm aus entgegen. Beim Antreffen der beiden konnten diese im wahrsten Sinne des Wortes „Licht ins Dunkel“ bringen, sodass die Einsatzkräfte erleichtert wieder abrücken konnten.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Miesbach

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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