Schneechaos in der Region

Verkehrschaos in Bayern: Autobahn A8 gesperrt, Lastwagen kommt von Fahrbahn ab

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Landkreise - Das seit über einer Woche andauernde Schneechaos in Bayern ist noch lange nicht vorbei. Auch am Montag gilt in fünf Landkreisen weiterhin Katastrophenalarm. Am Vormittag ist Bundesinnenminister Seehofer im Raum Berchtesgaden eingetroffen:

SERVICE:

DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE:

  • Katastrophenfall in fünf bayerischen Landkreisen (GAP, TÖL, MB, TS, BGL) gilt weiterhin
  • Behörden warnen vor hoher bis sehr hoher Lawinengefahr
  • Schulausfälle, Straßensperrungen und Bahnausfälle

Update, 22.10 Uhr - Diese Sperrungen gibt es noch bei Bahn, Meridian und BOB

Meridian:

- Die Strecke München – Holzkirchen wird weiterhin im Pendel bedient und beinhaltet auch Halte in Deisenhofen: Abfahrt in München um XX.04 Uhr, Abfahrt in Holzkirchen um XX.28. Witterungs- und infrastrukturbedingt kann es jedoch zu Verspätungen kommen.

- Aufgrund der Bedienung des Abschnitts München – Holzkirchen mit Meridian- statt BOB-Fahrzeugen müssen die Meridian-Pendelverkehre zwischen München und Deisenhofen entfallen.

- Die Strecke Holzkirchen – Rosenheim wird im Stundentakt bedient. Richtung München ist in Holzkirchen in den Pendelverkehr nach München umzusteigen. Alternativ nutzen Fahrgäste nach Rosenheim bzw. nach München die Züge nach bzw. von Salzburg und Kufstein.

- Die Strecke München – Salzburg kann bedient werden. Auch hier ist mit witterungs- und infrastrukturbedingten Verspätungen und Ausfällen zu rechnen.

- Die Strecke München – Kufstein kann bedient werden. Auch hier ist mit witterungs- und infrastrukturbedingten Verspätungen und Ausfällen zu rechnen.

- Zugausfälle werden auf der Unternehmenswebseite abgebildet: www.meridian-bob-brb.de/de/meridian

BOB

- Die Bahnstrecken zwischen Holzkirchen und Lenggries, Schaftlach, sowie Bayrischzell sind nach wie vor gesperrt. Aktuell sind einige Fahrzeuge der Bayerischen Oberlandbahn GmbH (BOB) von den Schneemassen eingeschlossen (Fotos im Anhang, Copyright: Bayerische Oberlandbahn GmbH).

- Die Strecke München – Holzkirchen wird im Pendel mit Meridian-Fahrzeugen bedient: Abfahrt in München um XX.04 Uhr, Abfahrt in Holzkirchen um XX.28. Witterungs- und infrastrukturbedingt kann es jedoch zu Verspätungen kommen.

- Südlich von Holzkirchen sind Busse im Schienenersatzverkehr eingesetzt. Näheres zu den Bussen finden Fahrgäste sukzessive auf der Unternehmenswebseite: www.meridian-bob-brb.de/de/bayerische-oberlandbahn/baustellen. Die Fahrzeiten der Busse können sich witterungsbedingt und je nach Verhältnissen auf den Straßen verlängern.

- Derzeit ist geplant, den Betrieb sukzessive ab Mittwoch wieder aufzunehmen, wobei die Schliersee-Bayrischzell aktuell aufgrund von Lawinenabgängen gesperrt ist und der Betrieb voraussichtlich erst später wieder aufgenommen werden kann.

- Alle Zugausfälle werden auf der Unternehmenswebseite abgebildet: www.meridian-bob-brb.de/de/bob

BRB

- Die Strecke zwischen Schongau, Weilheim und Augsburg kann bedient werden. Es kann jedoch witterungs- und infrastrukturbedingt zu Verspätungen kommen.

- Die Strecke zwischen Augsburg, Ingolstadt und Eichstätt kann bedient werden. Es kann jedoch witterungs- und infrastrukturbedingt zu Verspätungen kommen.

- Die Strecken Augsburg – Füssen, München – Füssen und Augsburg – Landsberg können bedient werden. Es kann jedoch witterungs- und infrastrukturbedingt zu Verspätungen kommen.

- Mögliche Zugausfälle werden auf der Unternehmenswebseite abgebildet:www.meridian-bob-brb.de/de/bayerische-regiobahn

Update, 22.05 Uhr - Hochschwarzeck Bergbahn warnt Wanderer und Tourengeher

Wegen allgemeiner Schneebruch- Lawinengefahr auf dem Hirscheckblitz bleibt die Hochschwarzeck Bergbahn in Ramsau weiterhin geschlossen. Sobald das Wetter sich bessert wollen die Betreiber der Bahn den Betrieb wieder sichern. Auf Facebook warnen sie: 

"Weitere Info an Skitourengeher und Wanderer, es herrscht weiterhin Lebensgefahr durch Natur und Arbeitsgeräte. Die Wege, Pisten und Aufstiegsrouten sind nicht umsonst gesperrt!!!"

Update, 21.45 Uhr - Gebirgsjägerbrigade weiter im Einsatz

Feuerwehr und Soldaten arbeiten Hand in Hand bei einem Hilfseinsatz im Landkreis Traunstein

Noch sind bei weitem nicht alle einsturzgefährdeten Dächer geräumt, und die Niederschläge am Alpenrand werden wieder stärker. Am fünften Tag des Hilfseinsatzes waren in den fünf Katastrophenlandkreisen 1.500 Soldatinnen und Soldaten im Einsatz, etwa 1.000 davon Gebirgssoldaten. Ihre Hauptaufgabe ist es, Dächer von der Schneelast zu befreien. Die intensiven Schnee- und Regenfälle und der aufkommende Sturm erschweren die Arbeiten und steigern die Unfallgefahr für Soldaten und zivile Helfer. 

Dennoch konnte die Bundeswehr große Aufträge erfolgreich abschließen. Das Dach einer Industriehalle in Hausham (Landkreis Miesbach) ist vollständig geräumt. Der Berchtesgadener Ortsteil Buchenhöhe ist dank des Räumeinsatzes der Gebirgspioniere aus Ingolstadt wieder über beide Zufahrtswege erreichbar. Im Landkreis Traunstein wurde im Rahmen einer dringenden Eilhilfe das Dach der Schwimmhalle Ruhpolding von Soldaten des Gebirgsjägerbataillons 231 aus Bad Reichenhall geräumt, das akut einsturzgefährdet war. Die Lawinengefahr in den Alpen ist unverändert hoch. Eine Besatzung vom Hubschraubergeschwader 64 aus Laupheim startete mit einem Helikopter vom Typ H145M zu einem Erkundungsflug entlang der B21 im Landkreis Berchtesgaden. 

Ein Radlader des Gebirgspionierbataillons 8 aus Ingolstadt räumt eine Straße auf der Buchenhöhe in Berchtesgaden

Der Straßenabschnitt zwischen Bad Reichenhall und Unterjettenberg entlang der Saalach ist wegen Lawinengefahr gesperrt, ein ziviler Lawinenfachmann an Bord machte sich ein Bild von der aktuellen Gefahr. In Oberjettenberg warf die Hubschrauberbesatzung Lebensmittel für die eingeschneite Wehrtechnische Dienststelle der Bundeswehr ab. Fünf zivile Mitarbeiter und ein Soldat sind dort von der Außenwelt abgeschnitten; die Lebensmittel reichen für die kommenden vier Tage.

Die meisten bei der Operation Schneelage eingesetzten Soldatinnen und Soldaten gehören zu Einheiten der Gebirgsjägerbrigade 23 aus Bad Reichenhall, Bischofswiesen, Mittenwald, Ingolstadt und Füssen. Unterstützt werden sie vom Ausbildungsstützpunkt Gebirgs- und Winterkampf, dem Informationstechnikbataillon 293 aus Murnau, dem Sanitätslehrregiment Feldkirchen und weiteren Sanitätskräften. Reservisten des Landeskommando Bayern leisten weiterhin Dienst in allen regionalen Krisenstäben. 

Die Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskräfte des Landeskommando Bayern sind aktiviert und werden bei der Operation Schneelage in Kompaniestärke eingesetzt werden. Da sich das Wetter in der Nacht wieder verschlechtern soll, steht Verstärkung bereit. Soldaten der Panzerbrigade 12 „Oberpfalz“ sind in alarmiert, ebenso Kräfte der Deutsch-Französischen Brigade aus Baden-Württemberg. Die ersten 110 Soldaten der Panzerbrigade 12 aus Roding sind bereits in Bad Reichenhall eingetroffen. Sollte sich die Situation verschärfen, können dann bis zu 2.500 Soldaten der Bundeswehr bei der Operation Schneelage helfen.

Pressemeldung Gebirgsjägerbrigade 23

Update, 21.35 Uhr - Kindergarten in Bischofswiesen bleibt geschlossen

Der Kindergarten Insula in Bischofswiesen bleibt bis einschließlich Mittwoch geschlossen. Hier hat nur eine Notgruppe offen.

Update, 21.15 Uhr - Helfer befreien einsturzgefährdetes Dach 

Auch in der Engedey musste die Feuerwehr Bischofswiesen am Montag ein einsturzgefährdetes Dach räumen.

Code

Update, 21.05 Uhr - Kettenreaktion: Mehrere Lastwagen crashen auf A8

Heftiger Schneefall und damit verbunden glatte Fahrbahnen führten am Abend zu einem Serienunfall. Fünf Sattelzüge, beladen unter Anderem mit Gemüse, Papier und Metallteilen, kollidierten und verkeilten sich derart ineinander, dass die komplette Richtungsfahrbahn München blockiert war. 

Die Gespanne erfassten keine Autos. Einer der Trucker musste verletzt abtransportiert werden. Da sich auch auf der Gegenfahrbahn aufgrund glatter Fahrbahn und Schaulustigen ein kilometerlanger Stau bildete, hatten zahlreiche Katastrophenschutzeinheiten, die mit Blaulicht unterwegs in die Einsatzgebiete an den Alpen waren, Probleme, durchzukommen. Für die Schwerfahrzeuge des Bergeunternehmens musste die Autobahnmeisterei mit einem Lader die entsprechende Fläche freiräumen. Die Sperre dauerte gegen 21 Uhr noch an.

Schwerer Unfall mit mehreren Lkw auf A8 bei Holzkirchen

Gaulke

Update, 20.55 Uhr - Unfall in Schönau: Schaden im fünfstelligen Bereich

Am Montagabend kam es in der Waldhauser Straße in Schönau am Königssee zu einem Verkehrsunfall im Gegenverkehr. Ein 29-jähriger Einheimischer geriet mit seinem Kleinwagen auf schneematschiger Fahrbahn nach links und schrammte seitlich an einem entgegenkommenden Klein-Lastwagen entlang.

Alle Fahrzeuginsassen blieben unverletzt. Am Auto entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von 10.000 Euro, an Fahrerkabine und Bordwand des Lkw 5.000 Euro Sachschaden. Eine zufällig vorbeikommende Mannschaft der Feuerwehr Amberg-Sulzbach, die eigentlich im Katastropheneinsatz war und gerade in die Unterkunft verlegte, regelte bis zum Eintreffen der Polizei den Verkehr. Die Polizei Berchtesgaden nahm den Unfall auf, den Unfallverursacher erwartet ein Bußgeld. Der totalbeschädigte Wagen war nicht mehr fahrfähig und wurde abtransportiert.

Pressemeldung Polizei Berchtesgaden

Update, 20.50 Uhr - Verkehrschaos auf der Autobahn: A8 gesperrt

Nach starkem Schneefall (zehn bis 15 Zentimeter) im Landkreis Traunstein musste die Autobahn A8 zwischen Bergen und Neukirchen in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden. So konnte der Räumdienst die Fahrbahn von Schnee befreien, bevor weitere Lastwagen hängen bleiben. Zeitgleich kam es zwischen Siegsdorf und Traunstein zum Verkehrskollaps.

Erneuter Schneefall:Verkehrschaos auf der A8

FDL/Lamminger

Update, 20.45 Uhr - Lastwagen bei Hammer von der Fahrbahn abgekommen

Am Montagnachmittag kam ein Zwölftonner in Hammer von der Fahrbahn ab. Die Feuerwehr Hammer leitete den Verkehr an der Unfallstelle vorbei. Es kam daher zu Behinderungen zwischen Inzell und Siegsdorf. Die Bergung fand bei starkem Schneetreiben statt.

Lastwagen kommt in Hammer von Fahrbahn ab

FDL/Lamminger

Update, 19 Uhr - Die aktuelle Lage im Landkreis Traunstein

Folgende Straßensperrungen haben sich heute zusätzlich ergeben:

B 305 Weitseestraße /bei Hausnr. 33 gesperrt

B 306 Inzell – Weißbach gesperrt

Folgende Landkreis-Gebäude sind bis einschließlich 16.01.2019 geschlossen:

Turnhallen des Landkreises Traunstein

•Turnhalle an der Achental Realschule Marquartstein

•Turnhalle am Hertzhaimer Gymnasium in Trostberg

•Landkreisturnhalle in Trostberg

•Landkreisturnhalle in Traunreut

•Alle Turnhallen in Traunstein ◦Landkreisturnhalle an der Wasserburgerstraße

-Turnhalle am Chiemgaugymnasium

-Turnhalle an der Schule an der Traun

-Turnhalle an der Berufsschule II

-Turnhalle am Bildungszentrum für Gesundheit und Soziales

Pressemeldung Landratsamt Traunstein

Update, 18.45 Uhr - Drei Verletzte: Familie überschlägt sich mit Auto

Bei Landshut überschlug sich eine Familie mit dem Auto und krachte in eine Hauswand. Dabei wurden alle drei Insassen verletzt.

Update, 18.35 Uhr - Regierung dankt den Einsatzkräften im Schneechaos

Im Namen von Angela Merkel dankte Regierungssprecher Steffen Seibert den Einsatzkräften vor Ort.

Update, 18.30 Uhr - Helfer im Landkreis Rosenheim versuchen Schneechaos zu trotzen

Der Landkreis Rosenheim kämpft nach wie vor mit den Schneemassen. Auch in Sachrang und Aschau kommen die Helfer nicht zur Ruhe. 

Update, 18.17 Uhr: Streit ums Schneeräumen eskaliert: Drei Verletzte

Wer muss Schnee schippen? Eine Frage, die in Marktoberdorf für jede Menge Streit, einen Polizeieinsatz und drei Leichtverletzte gesorgt hat. Wie die Polizei am Montag mitteilte, konnte sich am Vortag ein Geschwisterpaar nicht einigen, wer für das Schneeschippen vor dem gemeinsamen Haus verantwortlich sei.

Wer muss Schneeräumen? Drei Verletzte nach Streit Zwischen der 55-jährigen Frau und ihrem 58-jährigen Bruder kam es zu Handgreiflichkeiten. Auch der hinzugerufene Lebensgefährte der Frau wurde in den Streit verwickelt. Erst die Polizei konnte die Auseinandersetzung beenden.

Alle drei Beteiligten wurden leicht verletzt. Ins Krankenhaus musste zwar niemand - wer letztendlich den Schnee räumen muss, konnte aber nicht geklärt werden.

dpa

Update, 18.05 Uhr: Helfer aus den Landkreise Altötting und Mühldorf helfen mit

Beim Schneechaos im Landkreis Berchtesgadener Land helfen alle verfügbaren Kräfte mit. Aus den Landkreisen Altötting und Mühldorf waren am Wochenende in der Spitze weit über 200 von den Freiwilligen Feuerwehren aus den beiden Landkreisen dabei. innsalzach24.de hat bei den beiden Kreisbrandräten jeweils ein erstes Fazit eingeholt. 

UPDATE, 18 Uhr: Feuerwehren in Neukirchen am Teisenberg im Einsatz

Auch am fünften Tag der Katastrophenlage im Landkreis Berchtesgadener Land gingen die Arbeiten in Neukirchen weiter. Es wurden weiter Dächer abgeschaufelt. Unterstützung bekamen die zehn Gruppen der Freiwilligen Feuerwehren aus dem nördlichen Landkreis diesmal von Kräften der Bereitschaftspolizei aus Dachau. Insgesamt über 150 Einsatzkräfte arbeiteten weiter eine Liste von betroffenen Gebäuden ab. Es wurde auch versucht, möglichst viele komplett mit Schnee überhäufte Hydranten freizuschaufeln.

Fotos von Feuerwehreinsatz  in Neukirchen am Teisenberg

Bundesinnenminister Horst Seehofer und der Bayerische Innenminister Joachim Herrmann machten sich am Nachmittag ein Bild der Lage in Neukirchen. Beide sprachen den gerade zur Verpflegung im Neukirchner Feuerwehrhaus anwesenden Helfern ihren Dank und Respekt aus und baten darum, auch in den weiteren Tagen der momentanen Ausnahmesituation nicht aufzugeben.

Auch Landrat Georg Grabner informierte sich zur momentanen Einsatzsituation in Neukirchen. 1. Bürgermeister Thomas Gasser und 2. Bürgermeister Norbert Schader sind laufend in die Lagebesprechungen im Feuerwehrhaus Neukirchen eingebunden.

Insgesamt knapp 1800 Kräfte waren im gesamten Landkreis wieder im Einsatz.

Pressemeldung Freiwillige Feuerwehr Neukirchen am Teisenberg

UPDATE, 17.55 Uhr: Aktuelle Lage im Berchtesgadener Land

Lawinengefahrensituation 

Die Gefahr von Lawinenabgängen bleibt zunächst unverändert groß. Unter Berücksichtigung der Wetterprognosen für die nächsten Tage ist eine grundlegende Entspannung der Lage nicht zu erwarten.

Verkehrssituation - Straßensperrungen

Unser Bild zeigt beim heutigen Pressetermin (v.l.n.r.): Erster Bürgermeister Franz Rasp (Markt Berchtesgaden), Landrat Georg Grabner, Bundesinnenminister Horst Seehofer, Bayerischer Innenminister Joachim Herrmann, Örtlicher Einsatzleiter Einsatzgebiet „SÜD“ Anton Brandner und THW-Vizepräsident Gerd Friedsam

Die Verkehrssituation in Teilen des Berchtesgadener Landes bleibt in erster Linie wegen der hohen Lawinengefahr weiterhin angespannt, unter anderem muss auch das sogenannte „Kleine deutsche Eck“, die direkte Verbindung zwischen Salzburg und Saalfelden/Lofer, vorerst gesperrt bleiben.

Aktuell sind folgende Bundes-, Staats- und Kreisstraßen im Berchtesgadener Land aktuell (Stand: 14. Januar 2019, 17 Uhr) gesperrt:

  • B21: in beiden Richtungen zwischen Unterjettenberg und Bad Reichenhall/Höhe Festplatz 
  • B305: in beiden Richtungen von Unterjettenberg bis zum Wachterl in Ramsau b. Berchtesgaden (Taubensee) 
  • B305: in beiden Richtungen zwischen den Abzweigen ST 2101 und B 21 (sogenannter Weinkaser) 
  • B305: in beiden Richtungen zwischen Inzell und Weißbach a. d. Alpenstraße im Bereich Gletschergarten 
  • Staatsstraße 2102: in beiden Richtungen zwischen Oberteisendorf und Neukirchen 
  • Kreisstraße BGL19: in beiden Richtungen vom Kreisverkehr Dokumentation Obersalzberg bis Parkplatz Vorderbrand (Berchtesgaden) 
  • Staatsstraße 2099 und Kreisstraße BGL 14: Bereich Hintersee wegen Lawinengefahr gesperrt 
  • Kreisstraße BGL5 (Tiefenbachstraße): Marktschellenberg

Alle aktuell gültigen Sperrungen von Gemeinde- bzw. Forststraßen, Rad-/Wander- und Gehwegen können Sie den jeweiligen Meldungen auf den Gemeinde-Websites entnehmen.

Bürgertelefon

Das Bürgertelefon (Telefon: +49 8651 773-153) am Landratsamt Berchtesgadener Land für Bürgerinnen und Bürger aus den K-Fall-Gemeinden ist am Dienstag, 15. Januar 2019, von 9:00 bis 18:00 Uhr erreichbar sein.

Pressemeldung Landratsamt Berchtesgadener Land

UPDATE, 17.50 Uhr: Snowboarder stürzt in St. Anton am Arlberg steilen Graben hinab

Am Sonntag, gegen 15.30 Uhr fuhren ein 50-jähriger Norweger mit seinem Snowboard und dessen 25-jähriger Sohn mit Schiern in St. Anton am Arlberg die Rendltalabfahrt. Im Bereich des Tobelliftes geriet der 50-Jährige über den linken Pistenrand hinaus und stürzte in einen circa 40 Grad steilen Graben.

Auf Grund des tiefen Schnees war eine Rückkehr auf die Piste nicht möglich, auch ein Weiterkommen in Richtung Tal scheiterte. Gegen 18.30 Uhr machte sich der 25-Jährige bei einem Pistenmaschinenfahrer bemerkbar. Dieser verständigte die Bergrettung St. Anton am Arlberg.

Diese konnte den 50-Jährigen gegen 19.15 Uhr orten und mittels Bergesack aus dem Graben ziehen. Mit der Pistenmaschine wurde der unterkühlte Mann ins Tal gebracht und der Rettung übergeben.

Beide Männer wiesen starke Alkoholisierungsmerkmale auf.

Pressemeldung Landespolizeidirektion Tirol

UPDATE, 17.40 Uhr: Verkehrsbehinderungen im Raum Traunstein

Nach Informationen von vor Ort, laufe der Verkehr auf der A8 in Richtung Salzburg wieder. Allerdings gibt es auf der Autobahn in Richtung München weiterhin Verkehrsbehinderungen, ganz nach dem Motto "Stop and Go". Auf den Landstraßen staut es sich, was auf der Übersichtskarte deutlich wird.  

Auf der Bundesstraße von Siegsdorf nach Traunstein herrscht ebenfalls Stau. Zudem staut es sich bis nach Traunstein zurück, was noch auf die vorausgegangenen Behinderungen auf der A8 zurückzuführen ist. auch deshalb blockieren Lkw den weg von der Autobahn bis auf die Bundesstraße.

FDL/Lamminger

UPDATE, 17.30 Uhr: Fotos zeigen Ausmaß der Lawine von Balderschwang 

Bilder zeigen das Ausmaß der Verwüstung nach der Lawine 

UPDATE, 17.05 Uhr: In Traunreut: Neues Bürgertelefon eingerichtet

Die Stadt Traunreut hat aufgrund vieler Fragen und Anrufe besorgter Bürger ein Bürgertelefon eingerichtet. Fragen bei akuter Gefährdung bedingt durch die Schneekatastrophe können Bürgerinnen und Bürger solange der Katastrophenfall andauert täglich von 7 Uhr bis 21 Uhr unter der Telefonnummer 08669 857-230 direkt an die Stadtverwaltung stellen. Wir bitten um Ihr Verständnis, dass jedoch nicht alle einzelnen Bürgerfragen sofort beantwortet werden können.

Zudem wurde die Verkehrs- und Wegesicherheit auf dem Gelände des städtischen Waldfriedhofs kontrolliert. Erfreulicherweise kann dieser nun wieder während der Öffnungszeiten uneingeschränkt betreten werden. Bei Waldspaziergängen im Allgemeinen bitten wir jedoch weiterhin äußerste Vorsicht walten zu lassen.

Für weitere Hinweise zur aktuellen Lage im Landkreis (inkl. aller Schulausfälle) steht Ihnen auch die Homepage des Landkreises Traunstein – aktuelle Meldungen zur Verfügung.

Neue Informationen zum weiteren Vorgehen bzw. der Dauer der Sperrungen können Sie rechtzeitig der Homepage der Stadt Traunreut entnehmen.

Pressemeldung Stadt Traunreut

UPDATE, 16.55 Uhr: Schlimmer Unfall im Landkreis Landshut

Am Montagnachmittag kam es zu einem Unfall im Landkreis Landshut. In dem Unfallauto, das sich überschlug und gegen eine Mauer prallte, haben sich nach ersten Informationen ein Kind und zwei Erwachsene befunden. Ob der Unfall aufgrund der Wittterungslage geschah, ist derzeit noch nicht klar.

UPDATE, 16.40 Uhr: Schneefall sorgt für Verkehrsbehinderungen auf der A8

Zu Verkehrsbehinderungen kommt es auf der Autobahn A8 München Richtung Salzburg zwischen Grabenstätt und Grenzübergang Bad Reichenhall. Hier herrscht Gefahr durch einen defekten Lastwagen und Schneeglätte. Der linke Fahrstreifen ist für Lkw gesperrt. Auch zwischen Neukirchen und Traunstein/Siegsdorf kommt es auf der A8 zu Verkehrsbehinderungen. Hier sind fünf Lastwagen witterungsbedingt auf dem rechten Fahrstreifen liegengeblieben, berichtet bayerninfo.de.

Zudem ist die A8 zwischen Bergen und Siegsdorf gesperrt. 

In der letzten Stunde hat es 10-15 cm Neuschnee im Bereich Traunstein, Bergen und Siegsdorf gegeben. Aufgrund des Schneefalls ist es auf sämtlichen Straßen zu Verkehrsbehinderungen gekommen insbesondere auf der A8 sind Lkw zwischen Siegsdorf und Bergen an der Steigung hängen geblieben. Daher wurde die Autobahn in beide Fahrtrichtungen komplett gesperrt damit Räumfahrzeuge die Fahrbahn in beide Richtungen räumen können.

FDL/Lamminger

UPDATE, 16.35 Uhr: Bilder vom Einsatzgeschehen in Schleching

Aktuelle Lage in Schleching

UPDATE, 16.20 Uhr: Dach eines Bauernhauses droht einzustürzen 

Am späten Montagvormittag wurden mehrere Feuerwehren mit 37 Einsatzkräften zu einem Bauernhaus in Inzell gerufen, das durch die schwere Schneelast auf dem Dach, einzustürzen drohte. 

Der schwere Schneesturm machte es vielen Einsatzkräften noch schwerer, den Schneemassen "Herr" zu werden. Als Helfer waren die Salzburger Feuerwehren aus dem Flachgau, Obertrum am See, Eugendorf, Neumarkt am Wallersee und Seekirchen vor Ort. 

Dach in Inzell drohte wegen den Schneemassen einzustürzen

Von den Hausbewohnern gab es zum Aufwärmen noch einen warmen Kaffee und Getränke, "das war das Mindeste, was wir für sie tun konnten".

FDL/Vanessa Hallweger

UPDATE, 16.05 Uhr: Circa 180 Personen am Hochkar eingeschlossen

Die Hochkar Alpenstraße musste am Montagmorgen wieder gesperrt werden. zur Folge hat dies, dass nun rund 180 Menschen am Hochkar eingeschlossen wurden. Das berichtet nön.at. So gab der Ortschef gegenüber der Zeitung an: "Es gibt einen totalen Stromausfall, Notstromaggregate sind aber im Einsatz."

Unter den Eingeschlossenen befinden sich Mitglieder der Feuerwehr, es Bundesheers, sowie Arbeiter der Hochkar-Betriebe, die am Wochenende im Dienst waren.

UPDATE, 15.45 Uhr: Staublawine in Pongau abgegangen

Am Montagmorgen ging eine Staublawine in Obertauern im Österreichischen Pongau ab. Ihre Ausläufer erreichten die Rückseite eines Hotels und ragten sogar bis zum ersten Stock des Gebäudes, dessen Fenster und Lüftung beschädigt wurden. Verletzt wurde bei der Lawine aber niemand. Das berichtet salzburg24.at.

UPDATE, 15.35 Uhr: Wetterlage in der Region 

Wie der DWD in seinen Wetterwarnungen veröffentlich hat, gilt für die Landkreise Rosenheim, Berchtesgadener Land, Traunstein, Mühldorf und Altötting bis Montagabend 21 Uhr eine Warnung vor Windböen mit Geschwindigkeiten um 60 km/h. Genauso gilt eine Warnung vor Frost bis Dienstag 10 Uhr früh. Es kann leichter Frost zwischen 0 °C und -2 °C auftreten. 

Im Berchtesgadener Land gelten zusätzlich Warnungen vor extrem starkem Schneefall und Schneeverwehungen, die bis Dienstag 12 Uhr gilt. Verbreitet wird es glatt. Eine Warnung vor Sturmböen gilt ebenso bis 10 Uhr. 

Im Landkreis Traunstein gilt eine Unwetterwarnung vor starkem Schneefall und Schneeverwehungen, die bis Dienstag 12 Uhr gültig ist. Es ist zwischenzeitlich mit Tauwetter zu rechnen.

In den Landkreisen Mühldorf und Altötting gilt auch eine Warnung vor leichtem Schneefall. Diese Warnung ist bis 20 Uhr am Montagabend gültig.

UPDATE, 15.25 Uhr: Wetterlage in Tirol beruhigt sich langsam

Wie Meteorologe Manfred Bauer gegenüber der Tiroler Tageszeitung angab, werde sich die Wetterlage ab Dienstag in Tirol beruhigen. Im Laufe der Nacht auf Dienstag bis zum Dienstagvormittag werde der Niederschlag gänzlich zu Ende sein. Ab Mittwoch seien keine größeren Schneemengen mehr in Sicht und das Wetter könne sogar recht freundlich werden.

UPDATE, 15.20 Uhr: 12-Tonner zurück auf B306 gehievt

Auf der B306 zwischen Siegsdorf und Inzell, in der Ortschaft Hammer, wurde ein 12-Tonnen schwerer Lkw zurück auf die Fahrbahn gezogen. 

Wie das Foto von vor Ort zeigt, ist innerhalb dieser 30 Minuten Bergungszeit viel Schnee gefallen. Die Fahrbahn ist komplett zugeschneit.

ics//FDL/Lamminger

UPDATE, 15.10 Uhr: Viele Einsatzkräfte in Reit im Winkl

Viele Helfer von Bundeswehr, THW, Feuerwehr und anderen Rettungsorganisationen sind in Reit im Winkl im Einsatz, um der Schneemassen Herr zu werden. 

Eine ihrer Hauptaufgaben ist das Befreien der Gebäude von den Schneelasten. So wurden oder werden auch alle öffentlichen Gebäude abgeschaufelt. Das Hallenbad ist dadurch jetzt wieder geöffnet. Auch die Lawinenkommission ist täglich im Einsatz. Gesperrt sind die Winklmoos-Straße, die Talabfahrt von der Winklmoos-Alm nach Seegatterl, die Wanderwege über das Dürrfeldkreuz und zur Hutzenalm sowie einige Winterwangerwege und Loipen. 

Auch die B305 zwischen Seegatterl und Ruhpolding sowie die Straße zwischen Reit im Winkl und Kössen sind gesperrt. Die B305 zwischen Reit im Winkl und Oberwössen mit dem Masererpass ist mit Winterreifen frei.

Viele Einsatzkräfte helfen in Reit im Winkl

Hauser

UPDATE, 14.55 Uhr: Städtische Friedhöfe wieder geöffnet

Aufgrund der Entspannung der Wetterlage sind die städtischen Friedhöfe in Rosenheim, Aising und Fürstätt am Montag wieder für alle Bürgerinnen und Bürger geöffnet worden. Nach einer Begehung der Flächen hinsichtlich möglicher Gefahren durch Astbrüche konnte seitens der Stadt Entwarnung gegeben werden. Weitere Infos erhalten Sie beim Umwelt- und Grünflächenamt unter der Telefonnummer 08031/365-1681.

Pressemeldung Stadt Rosenheim

UPDATE, 14.50 Uhr: Dachlawine tötet 47-Jährigen im Flachau

Ein tragischer Unfall ereignete sich am Montagvormittag im Flachgau. Eine Dachlawine tötete hier einen 47-Jährigen, der mit drei Mitarbeitern die Dächer einer Salzburger Firma in Faistenau freischaufelte, berichtet salzburg24.at. Plötzlich habe sich eine Lawine gelöst und alle vier Männer vom Dach gerissen. 

Zwei Männer wurden dabei ganz verschüttet, die anderen beiden teilweise. Obwohl Zeugen augenblicklich damit begannen, die Arbeiter auszugraben, kam für den 47-Jährigen jede Hilfe zu spät. Zwei seiner Kollegen wurden durch den Sturz verletzt.

UPDATE, 14.40 Uhr: Bundespolizei hilft kräftig im Berchtesgadener Land mit

230 Bundespolizisten helfen seit Montag in der Früh im Berchtesgadener Land mit, verkündete Innenminister Horst Seehofer. Er macht sich in Berchtesgaden und Neukirchen ein eigenes Bild der Lage.

UPDATE, 14.35 Uhr: Lawinenunglück in Lech und Balderschwang im Video

Ein Foto zeigt auf Instagram zeigt ebenfalls die Lage: 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Durch den Lawinenabgang heute Morgen verzögern sich die Aufräumarbeiten. Die Lifte bleiben heute geschlossen. Wir arbeiten mit Kräften daran, die kleinen Lifte morgen Nachmittag in Betrieb zu nehmen. ❄️ Wir würden gerne genaue Aussagen treffen, bitte habt Verständnis, dass wir dies noch nicht tun können. Sobald wir mehr wissen geben wir Bescheid . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . #skigebietbalderschwang #powderschwang #skigebiet #ski #skifahren #skiing #powder #winter #wintertime #snow #snowboarding #mountain #sports #schnee #winterliebe #berge #allgäu #balderschwang #hochallgäu #alpen #alps #loveskiing #vacation #holiday #urlaub #nature #outdoorsport #outdoors #mountains #mountain

Ein Beitrag geteilt von Skigebiet Balderschwang (@skigebiet_balderschwang) am

Das Hotel, in das die Lawine gekracht ist, hat ebenfalls ein Foto veröffentlicht:

UPDATE, 14.30 Uhr: Meldestufe 2 wegen Hochwasser in Vilsbiburg

Das milde Tauwetter, sowie der Regen am Sonntag tragen dazu bei, dass die Pegelstände der Bina in der Gemeinde Bodenkirchen, sowie der der Vils in Vilsbiburg zum Montag hin, teils enorm angestiegen sind. 

Während die Bina noch weitestgehend in Ihrem Bachbett bleibt und der Pegel wieder etwas zurückgeht, erreichte die Vils gegen Montagmittag die Meldestufe 2 und ist bereits an vielen Stellen ausgeufert und hat landwirtschaftliche Nutzflächen geflutet. 

Nach dem Schnee kommt das viele Wasser

Kleinere Ortsverbindungsstraßen mussten gesperrt werden, der Schwimmbadparkplatz in Vilsbiburg ist überflutet. Aktuell steigt der Pegel der Vils noch an, durch das Öffnen des Pfarrbrückenwehrs in Vilsbiburg kann der Wasserstand aber stabil gehalten werden.

Ein weiterer wesentlicher Anstieg der Wasserstände wird aufgrund der nachlassenden Niederschläge derzeit nicht erwartet.

fib/DG

UPDATE, 14.25 Uhr: Hubschrauberabsturz am Bürglkopf

Am Montag gegen 12.20 Uhr war der Pilot eines privaten Unternehmens damit beschäftigt mit einem Hubschrauber Bäume und Leitungen im Bereich des Bürglkopfs von Schnee zu befreien.

Im Zuge dessen kam es zu einem technischen Zwischenfall, worauf der Pilot den Hubschrauber noch kontrolliert zur Landung bringen konnte. Der Hubschrauber wurde dabei erheblich beschädigt und ist nicht mehr flugbereit, die Besatzungsmitglieder blieben unverletzt. 

Aufgrund der derzeitigen Witterungslage und der damit verbundenen Straßensperren ist der Vorfallsort nicht erreichbar. Die Besatzung des Hubschraubers befindet sich derzeit beim Flüchtlingsheim Bürglkopf.

Pressemeldung Landespolizeidirektion Tirol

UPDATE, 14.20 Uhr: Diese Straßen sind im Landkreis Berchtesgadener Land gesperrt

Die B305 konnte im Bereich zwischen Ilsank nach Abzweigung Schönau/Duftberg und Wimbachbrücke in beiden Richtungen für den Verkehr wieder freigegeben werden. Damit ist die Gemeinde Ramsau bei Berchtesgaden von Berchtesgaden aus wieder über die Bundesstraße erreichbar.

Somit sind folgende Bundes-, Staats- und Kreisstraßen im Berchtesgadener Land aktuell (Stand: 14. Januar 2019, 13:50 Uhr) gesperrt:

  • B21: in beiden Richtungen zwischen Unterjettenberg und Bad Reichenhall/Höhe Festplatz 
  • B305: in beiden Richtungen von Unterjettenberg bis zum Wachterl in Ramsau b. Berchtesgaden (Taubensee) 
  • B305: in beiden Richtungen zwischen den Abzweigen ST 2101 und B 21 (sogenannter Weinkaser) 
  • B305: in beiden Richtungen zwischen Inzell und Weißbach a. d. Alpenstraße im Bereich Gletschergarten 
  • Staatsstraße 2102: in beiden Richtungen zwischen Oberteisendorf und Neukirchen 
  • Kreisstraße BGL 19: in beiden Richtungen vom Kreisverkehr Dokumentation Obersalzberg bis Parkplatz Vorderbrand (Berchtesgaden) 
  • Staatsstraße 2099 und Kreisstraße BGL 14: Bereich Hintersee wegen Lawinengefahr gesperrt 
  • Kreisstraße BGL 5 (Tiefenbachstraße): Marktschellenberg

Alle aktuell gültigen Sperrungen von Gemeinde- bzw. Forststraßen, Rad-/Wander- und Gehwegen können Sie den jeweiligen Meldungen auf den Gemeinde-Websites entnehmen.

Bürgertelefon: Das Bürgertelefon (Telefon: +49 8651 773-153) am Landratsamt Berchtesgadener Land für Bürgerinnen und Bürger aus den K-Fall-Gemeinden wird am Montag, 14. Januar 2019, voraussichtlich bis 18 Uhr erreichbar sein.

Pressemeldung Landratsamt Berchtesgadener Land

UPDATE, 14.15 Uhr: Zwei Lawinen im Berchtesgadener Land abgegangen

Eine Gleitschneelawiene ist vom Almberg bis nach Marktschellenberg abgegangen. Die Berchtesgadenerstraße ist nun ein zweites Mal verschüttet worden. Ein Video zeigt die Situation vor Ort:

Auch in Berchtesgaden ist eine Lawine abgegangen und krachte in das Gasthaus Laroswacht. Verletzt wurde niemand. Auch hier zeigen Fotos die Lage von vor Ort.

Lawine kracht in Gasthof Laroswacht

ics/Aktivnews

UPDATE, 14 Uhr - "Massive Schäden" bei Lawine in Balderschwang

Jetzt gibt es erste Augenzeugen-Bericht zu der Lawine, die am frühen Montagmorgen in ein Hotel in Balderschwang gedonnert ist. Pfarrer Richard Kocher schilderte dem Bayerischen Rundfunk nun seine Eindrücke. Zunächst habe er gedacht, dass Schnee vom Kirchendach abgehe, bis sich dann herausstellt habe, dass ein größeres Schneebrett das Hotel Hubertus in Balderschwang getroffen habe.

"Die Rettungskräfte arbeiten relativ ruhig", sagte der Geistliche weiter. Das Hotel ist bei dem Lawinenabgang offenbar massiv beschädigt worden. Auch die Polizei sprach von "massiven Schäden". Fensterscheiben wurden eingedrückt und größere Schneemengen sollen ins Gebäude gelangt sein. Rund 110 Personen mussten aus dem Hotel in Sicherheit gebracht werden. Sie wurden inzwischen auf andere Unterkünfte verteilt. Aus Sicherheitsgründen wurden im gesamten Ort insgesamt vier Gebäude evakuiert.

UPDATE, 13.50 Uhr - Vordach von Hotel einsturzgefährdet

Am Mittag hat der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) den Bereich vor dem Hotel Edelweiss in Berchtesgaden besucht. Die Presseagentur Aktivnews meldet, dass das Vordach des Hotels wegen der starken Schneelast offenbar akut einsturzgefährdet sein soll.

UPDATE, 13.10 Uhr - 1.800 Helfer haben "Halbzeit" im BGL

Am fünften Tag des Katastrophenfalls im Berchtesgadener Land sind in den Katastrophenfall-Einsatzabschnitten NORD (Markt Teisendorf/Ortsteil Neukirchen und Gemeinde Schneizlreuth) und SÜD (Markt Berchtesgaden, Gemeinde Bischofswiesen, Markt Marktschellenberg, Gemeinde Ramsau b. Berchtesgaden und Gemeinde Schönau a. Königssee) mehr als 1.800 Helferinnen und Helfer verschiedenster Organisationen im Einsatz

Von den insgesamt bei den Einsatzleitungen entsprechend gemeldeten knapp 1.000 Gebäudedächern konnten bis Montagmittag knapp 50 Prozent (genau 484 Gebäudedächer) komplett freigeschaufelt werden, bei 61 Dachanlagen sind die Hilfskräfte aktuell im Räumeinsatz.

Eingesetzte Kräfte im Berchtesgadener Land (Stand: Montag, 12 Uhr):

Organisation

Einsatzabschnitt SÜD

Einsatzabschnitt NORD

GESAMT

Feuerwehr

609

120

729

THW

290

98

388

Bundeswehr

273

---

273

Landespolizei

78

40

118

Bundespolizei

230

---

230

BRK

---

31

31

Malteser

20

---

20

Bergwacht

30

---

30

Wasserwacht

---

25

25

GESAMT

1.530

314

1.844

Räumeinsätze auf Dächern im Berchtesgadener Land:

Status

Einsatzabschnitt SÜD

Einsatzabschnitt NORD

GESAMT

erledigt

350

134

484

in Arbeit

48

13

61

noch offen/ noch zu begutachten

380

52

432

GESAMT

778

199

977

Pressemeldung Landratsamt Berchtesgadener Land

UPDATE, 13.05 Uhr - Arbeiten in Aschau und Sachrang laufen

An allen Schulen in Stadt und Landkreis Rosenheim wird am Dienstag wieder regulärer Unterricht stattfinden. Das hat die Koordinierungsgruppe Schulausfall am Montagvormittag beschlossen.  

Unterdessen laufen die Arbeiten der Einsatzkräfte in Aschau und Sachrang weiter. Aktuell sind insgesamt rund 240 Einsatzkräfte vor Ort, um die verbleibenden, gemeldeten Dächer von ihren Schneelasten zu befreien. In Sachrang wurden in den vergangenen Tagen bisher insgesamt 135 Dächer geräumt, sechs Hausdächer sind derzeit in Arbeit. Die verbleibenden sieben Dächer sollen im Laufe des Tages geräumt werden. In Aschau wurden am Montag bereits acht Hausdächer von der Schneelast befreit, zwölf sind in Arbeit, die verbleibenden fünf sollen heute noch geräumt werden.

Pressemeldung Landratsamt Rosenheim

UPDATE, 12.30 Uhr - Weiter Probleme auf Autobahn

Die Unfallstelle auf der A8, wo am Morgen zwischen dem Grenzübergang nach Österreich und Bad Reichenhall ein Lastwagen, der mit Holz beladen war, umgestürzt war, konnte inzwischen geräumt werden.

Holztransporter stürzt auf A8 bei Piding um

Dafür gibt es nun an anderer Stelle auf der Autobahn Richtung München Probleme. Zwischen den Anschlussstellen Anger und Neukirchen soll sich der Verkehr erheblich stauen. Von dort wurde ein brennender Lkw gemeldet. In der Gegenrichtung (Fahrtrichtung Salzburg) wurde die rechte Spur zwischen Siegsdorf und Anger gesperrt. Hier finden bis zum Nachmittag umfangreiche Schneeräumarbeiten statt.

UPDATE, 12.20 Uhr - Lagebericht aus der Stadt Traunstein

Bei einer Sicherheitskonferenz im Rathaus informierten die zuständigen Mitarbeiter von Ordnungsamt, Gebäudemanagement, Feuerwehr und Bauhof sowie die Vertreter der Helfer aus dem Landkreis Freising den Oberbürgermeister über die aktuelle Situation in Traunstein. Nach wie vor gilt im Landkreis Traunstein und damit auch in der Großen Kreisstadt der Katastrophenfall

Zwischen 134 und 355 Helfer aus dem Landkreis Freising halfen seit Freitag über das Wochenende hinweg beim Freischaufeln von Dächern, 136 Gebäude in Traunstein wurden dabei statisch begutachtet. Auch die Mitarbeiter des städtischen Bauhofes sind unermüdlich im Einsatz, die wichtigsten Straßen befahrbar zu halten. Priorität Eins haben dabei die Hauptstraßen und Zufahrtswege zu Polizei, Feuerwehr, Klinikum und weiteren wichtigen städtischen Einrichtungen. 

Daher sind noch viele Zufahrten, Seit- und Nebenstraßen mit großen Mengen von Schnee bedeckt. Es wird versucht, diese Straßen bis Mittwoch befahrbar zu machen. Der Mittwochsmarkt am Stadtplatz wurde erneut abgesagt. Zumindest der Waldfriedhof wird am morgigen Dienstag wieder geöffnet, allerdings sind aus Witterungsgründen nur die Hauptwege freigeräumt.

Sorgen bereiten der Stadt nach wie vor die starken Schneelasten auf den Dächern. Die Bürger werden dringend um erhöhte Aufmerksamkeit und Vorsicht vor Dachlawinen gebeten! Es besteht die Gefahr, dass durch Dachlawinen Dachfänge heruntergerissen werden, Dachbalken brechen oder Dachabflüsse und -heizungen nicht mehr funktionieren. Bürger, die sich wegen der Dachlasten Sorgen machen, können bei der Feuerwehr Traunstein (Telefon 0861/989-600) anrufen.

Oberbürgermeister Christian Kegel bittet die Bürger nochmals um Verständnis, dass in dieser Ausnahmesituation nicht alle Wege und Straßen sofort geräumt werden können. Außerdem bittet er darum, alle nicht unbedingt notwendigen Fahrten mit dem Pkw zu vermeiden, da aufgrund der Schneemengen keine oder nur wenige Parkplätze zur Verfügung stehen. Glücklicherweise steht der Rufbus zur Verfügung, der Stadtbus-Betrieb hingegen ruht.

Pressemeldung Stadt Traunstein

UPDATE, 12.10 Uhr - Ab Dienstag wieder Schule in und um Rosenheim

Das wird die Schüler in Stadt und Landkreis Rosenheim wenig freuen, viele Eltern dagegen schon: Wie Radio Charivari soeben meldet, findet der Schulunterricht ab Dienstag wieder statt. Die Bedingungen hätten sich normalisiert, so dass nichts gegen die Wiederaufnahme des Unterrichts spreche, hieß es.

UPDATE, 12 Uhr - Neuer Lagebericht aus dem Berchtesgadener Land

Das Landratsamt Berchtesgadener Land hat seine Pressemitteilung vom Vormittag soeben noch einmal ergänzt.

Alle aktuell gültigen Sperrungen von Gemeinde- bzw. Forststraßen, Rad-/Wander- und Gehwegen seien den jeweiligen Meldungen auf den Gemeinde-Websites entnehmen, hieß es.

Zudem gibt es auch Probleme im Busverkehr. Folgende RVO-Linien sind komplett gesperrt: 

  • 828 Bad Reichenhall - Unterjettenbeg - Melleck Ortsmitte 
  • 836 Berchtesgaden - Marktschellenberg - Freilassing 
  • 837 Berchtesgaden - Maria Gern - Hintergen 
  • 838 Berchtesgaden - Dokumentation - Buchenhöhe – Christophorusschule 
  • 845 Ramsau - Hochschwarzeck 
  • 848 Berchtesgaden - Oberau - Rossfeld 
  • 853 Freilassing - Surheim - Saaldorf - Schign

Eine Teilsperrung gilt für: 

  • 839 Ringlinie Berchtesgaden: Haltestelle Insula kann nicht bedient werden 
  • 846 Berchtesgaden - Unterstein - Schönau - Ramsau – Hintersee: Bus fährt nur bis Haltestelle Hintermühle

Zudem bestätigte der Landkreis nun auch offiziell den Schulausfall für Dienstag an allen Schulen im Landkreis Berchtesgadener Land.

UPDATE, 11.40 Uhr - "Ein Signal, dass man einfach zusammensteht"

Angesichts massiver Schneefälle in Südbayern stellt die Bundespolizei 230 weitere Einsatzkräfte zur Unterstützung der Helfer in den Katastrophengebieten zur Verfügung. "Das ist ein Signal, dass man in einer solchen Situation einfach zusammensteht", sagte Bundesinnenminister Horst Seehofer am Vormittag bei seinem Besuch in Berchtesgaden.

Innenminister Seehofer besucht Katastrophenregion

Seehofer kommt damit einem Ersuchen von Berchtesgadens Landrat Georg Grabner nach. Dieser hatte die Bundespolizei um Hilfe gebeten.

UPDATE, 11.20 Uhr - Verteidigungsministerin sprach mit Soldaten

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (2.v.l.) beim Besuch in Berchtesgaden.

Horst Seehofer ist übrigens nicht der erste Vertreter der Bundespolitik, der sich vor Ort einen Eindruck von der Lage verschafft hat. Bereits am Sonntag war Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CSU) auf der Buchenhöhe in Berchtesgaden, um dort mit "ihren" Soldaten zu sprechen. Brigadegeneral Jared Sembritzki, Kommandeur der Gebirgsjägerbrigade 23, und Oberstleutnant Martin Sonnenberger, Kommandeur des Gebirgsjägerbataillons 232 aus Bischofswiesen, schilderten der Ministerin den aktuellen Stand.

UPDATE, 11.05 Uhr - Soldaten müssen Kasernen-Dach von Schnee befreien

Jetzt müssen Bundeswehr-Soldaten offenbar vor der eigenen Haustüre "kehren": Wie ein Videojournalist, der anscheinend im Berchtesgadener Land vor Ort ist, auf Twitter postete, sollen derzeit rund 80 Soldaten im Einsatz sein, um das Dach der Jägerkaserne in Bischofswiesen von der Schneelast zu befreien. Andernfalls müsste das Gebäude wohl bald evakuiert werden.

Dort sind nach Angaben vor Ort derzeit auch rund 150 Helfer des Technischen Hilfswerkes (THW) untergebracht.

UPDATE, 10.55 Uhr - Seehofer eingetroffen - keine Schule auch am Dienstag

Bundesinnenminister Horst Seehofer ist am Vormittag gemeinsam mit dem bayerischen Innenminister Joachim Herrmann in Berchtesgaden eingetroffen. Vor Ort will er sich ein Bild von der Lage im Katastrophengebiet machen und sich auch mit Einsatzkräften austauschen. Anschließend sind eine Pressekonferenz und dann ein Besuch in Neukirchen am Teisenberg vorgesehen.

Unterdessen wurde bekannt, dass im gesamten Landkreis Berchtesgadener Land auch am Dienstag, 15. Januar, an ALLEN Schulen der Unterricht ausfallen wird.

Aufgrund der verbesserten Wetterprognose haben die katholischen Kindergärten St. Marien in Siegsdorf, St. Irmengard in Ruhpolding und St. Michael in Inzell am Mittwoch, 16. Januar, wieder geöffnet. Auch die Kinderkrippe "Kleine Bären" in der Bachmayerstraße in Traunstein soll - Stand jetzt - am Mittwoch wieder öffnen.

UPDATE, 10.40 Uhr - 1.600 Kräfte im Lkr. Traunstein im Einsatz

Auch das Landratsamt Traunstein hat eine neue Pressemitteilung zur aktuellen Lage im Landkreis Traunstein herausgegeben.

Am Montag sind im Landkreis Traunstein rund 1.600 Hilfskräfte im Einsatz:

  • Feuerwehr: 250
  • Bayerisches Rotes Kreuz: 250
  • Technisches Hilfswerk: 140
  • Bundeswehr: 140
  • DLRG / Wasserrettung: 130
  • Bergwacht: 50
  • Bayerische Polizei: 40
  • Hilfeleistungskontigente aus anderen bayerischen Landkreisen: 600

Der örtliche Schwerpunkt der Einsatzkräfte liegt dabei auf den Gemeinden Reit im Winkl, Siegsdorf und Schleching.

Katastrophenfall im Landkreis Traunstein – Aktuelle Lage

Um auch weiterhin die Verkehrs- und Sicherheitsinfrastruktur wieder in vollem Umfang herzustellen, bitten wir Privathausbesitzer, sich bei Fragen zur Schneelast auf Dächern an die örtliche Gemeindeverwaltung zu wenden.

Pressemeldung Landratsamt Traunstein

UPDATE, 10.25 Uhr - Biathlon-Weltcup in Ruhpolding soll stattfinden

Am Dienstagabend war die Eröffnungsfeier für den Biathlon-Weltcup in Ruhpolding geplant. Diese Feier wird wegen des bestehenden Katastrophenfalls abgesagt, bestätigte das Organisationskomitee gegenüber chiemgau24.de. "Die Wettbewerbe sollen aber nach aktuellem Stand wie geplant stattfinden", betonte OK-Leiter Engelbert Schweiger: "Die Wetterprognosen für die restliche Woche sind ja wesentlich besser."

UPDATE, 10.20 Uhr - 50 bis 100 Zentimeter Neuschnee bis Dienstag?

Die Wettersituation am Montagvormittag.

Trotz "Schmuddelwetters" in tieferen Lagen am Wochenende scheint sich die Situation in Sachen Wetter vielerorts noch nicht zu entspannen. Bis Dienstagmittag soll es noch kräftig weiter schneien. "Die Alpen bekommen bis Dienstag noch mal 50 bis 100 Zentimeter Neuschnee. In vielen Regionen ist der Schnee auch noch stark verweht. Das Chaos wird dadurch noch größer werden", sagte Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net (www.wetter.net) am Montagmorgen.
Die entsprechenden Warnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) für die Landkreise Rosenheim, Traunstein und Berchtesgadener Land vor "extremen Schneefall" sind weiter gültig. Zudem warnte der DWD auch vor starken Schneeverwehungen und einer "großen Gefahr von Schneebruch".

Deutschlandweit stellt sich die Lage laut Jung dagegen ganz anders dar: "Von einem Eiswinter kann in Deutschland aktuell gar keine Rede sein, eher von einem Mildwinter."

UPDATE, 9.50 Uhr - Lagebericht aus dem Berchtesgadener Land

Das Landratsamt Berchtesgadener Land hat am Vormittag eine weitere Pressemitteilung zur aktuellen Lage veröffentlicht:

Nachdem in der Nacht die B305 im Bereich Gletschergarten (Verbindung zwischen Inzell und Weißbach an der Alpenstraße) nach einem Lawinenabgang gesperrt werden musste, ist Weißbach/Alpenstraße aktuell nur noch aus Bad Reichenhall über die Staatsstraße 2101 (Thumsee und Antoniberg) erreichbar. 

In das Gemeindegebiet Ramsau bei Berchtesgaden können Autofahrer derzeit nur über die Schwarzecker Straße (Hochschwarzeck) gelangen. Die medizinische Versorgung über das Rote Kreuz und eine "Vor-Ort-Präsenz" der Polizei der durch die Straßensperrungen im Bereich Schneizlreuth/Unterjettenberg betroffen Bürgerinnen und Bürger ist gesichert.

Folgende Straßen im Berchtesgadener Land sind derzeit gesperrt:

  • B21: in beiden Richtungen zwischen Unterjettenberg und Bad Reichenhall/Höhe Festplatz 
  • B305: in beiden Richtungen von Unterjettenberg bis zum Wachterl in Ramsau b. Berchtesgaden (Taubensee) 
  • B305: in beiden Richtungen zwischen den Abzweigen ST 2101 und B 21 (sogenannter Weinkaser) 
  • B305: in beiden Richtungen zwischen Ilsank nach Abzweigung Schönau/Duftberg und Wimbachbrücke 
  • B305: in beiden Richtungen zwischen Inzell und Weißbach a. d. Alpenstraße im Bereich Gletschergarten 
  • Staatsstraße 2102: in beiden Richtungen zwischen Oberteisendorf und Neukirchen 
  • Kreisstraße BGL 19: in beiden Richtungen vom Kreisverkehr Dokumentation Obersalzberg bis Parkplatz Vorderbrand (Berchtesgaden)
  • Staatsstraße 2099 und Kreisstraße BGL14: Bereich Hintersee wegen Lawinengefahr gesperrt 
  • Kreisstraße BGL5 (Tiefenbachstraße): Marktschellenberg

Das Bürgertelefon (Telefon: 08651/773-153) am Landratsamt Berchtesgadener Land wird am Montag, 14. Januar 2019, voraussichtlich bis 18 Uhr erreichbar sein.

Pressemeldung Landratsamt Berchtesgadener Land

UPDATE, 9.30 Uhr - "Manche Neubauten sind nicht so stabil"

Inzwischen liegt auch eine Stellungnahme von Rosenheims Kreisbrandrat Richard Schrank zu den Einsätzen am Wochenende rund um Sachrang vor. Es seien jeweils auch Statiker vor Ort gewesen, die jeweils aktuell Berechnungen zur Schneelast angestellt hätten.

"Es gibt da manche hunderte Jahre alte Bauernhäuser, die sind schon mit derartigen Schneelasten im Sinn derart stabil gebaut worden, da gibt es dann kaum Probleme", erläuterte Schrank. "Manche Neubauten sind dagegen nicht so stabil und es musste rasch gehandelt werden."

UPDATE, 9.10 Uhr - Hunderte Helfer bei Besprechung in Übersee

Am Montagmorgen trafen sich die Einsatzkräfte der Feuerwehr, DLRG, der Wasserrettung aus Österreich und des THW bei der Feuerwehr in Übersee. Dort wurden die Kräfte zu ihren Einsätzen nach Schleching und Reit im Winkl verteilt

Hauptaufgaben am Montag sind: Dächer von Schnee befreien, Wasserhydranten freischaufeln (Brandschutz), Schneebruch zu beseitigen (z.B. umgefallene Bäume) und das Freilegen von Abwasserschächten, damit das Tauwasser abfließen kann. 

Einsatzvorbereitung von 500 Kräften in Übersee

Wie von vor Ort zu erfahren war, werden am Montag noch über den ganzen Tag verteilt rund 500 weitere Einsatzkräfte in diesem Einsatzgebiet eingesetzt sein. Die Feuerwehr Übersee musste wegen der großen Menge an Einsatzfahrzeugen den Verkehr in der Bahnhofstraße in Übersee regeln.

UPDATE, 9 Uhr - Bergungsarbeiten bei Holz-Lkw laufen

Am Montagmorgen gegen 5.20 Uhr ist auf der A8 in Fahrtrichtung München an der Unterführung zwischen Pidinger Au und Dorf ein Holztransporter aus dem Salzburger Flachgau auf die Beifahrerseite umgekippt. Das Fahrzeug blieb auf der rechten Spur und in der angrenzenden Wiese liegen, wobei mehrere große Stämme von der Ladefläche stürzten und auch der Wildschutzzaun umgerissen wurde.

Unfall mit Holzlaster auf A8 bei Piding

Der Fahrer wurde dabei verletzt und kam ins Krankenhaus. Die Bergungsarbeiten dauerten gegen 9 Uhr immer noch an. Es kommt in diesem Bereich auf der A8 in Fahrtrichtung München zu Verkehrsbehinderungen.

UPDATE, 8.35 Uhr - Witwe und Söhne trauern um Hans K.

Der tragische Unfalltod von Hans K. hat am Freitag für große Bestürzung gesorgt - auch weit über die Grenzen der Region hinaus. Der 48-Jährige war auf der Sylvensteinsee-Straße (B307) bei Lenggries von der Fahrbahn abgekommen und mit seinem Fahrzeug in einen Nebenarm der Isar gestürzt. Trotz eines stundenlangen, dramatischen Rettungseinsatzes konnte der Familienvater nicht gerettet werden. Er starb wenig später.

Schneepflug-Fahrer Hans K. starb am Freitag bei einem dramatischen Unfall an einem Nebenarm der Isar bei Lenggries.

"Jeder konnte zu ihm kommen, er hat geholfen, wo es geht", beschreibt Witwe Theresia K. (44) gegenüber unserem Partnerportal tz.de ihren verstorbenen Mann. Heuer hätte das Paar seinen 21. Hochzeitstag gefeiert. Bei der Straßenmeisterei war Hans K. seit 20 Jahren tätig.

Zudem engagierte sich der Verstorbene bei der Feuerwehr in seinem Heimatort. "Er ist immer ausgerückt, war immer zur Stelle, zuverlässig und gewissenhaft. Der Hans war bei den Einsätzen meistens als Erster da", sagte Feuerwehr-Vorstand Jakob Ertl der Zeitung. K. war außerdem bei den Gebirgsschützen aktiv und sehr beliebt. Er galt zudem als begeisterter Skifahrer. Neben seiner Ehefrau hinterlässt Hans K. auch zwei Söhne (20 und 19 Jahre alt).

Schneepflugfahrer verstirbt nach Unfall bei Lenggries in Klinik

UPDATE, 8.10 Uhr - Einsatzkräfte rücken wieder nach Sachrang aus

Die Feuerwehr bei einem Einsatz in Sachrang im hinteren Priental.

Im besonders stark betroffenen Priental haben die Einsatzkräfte in Sachrang am Wochenende über 130 Dächer vom Schnee befreit. Dies teilte das Landratsamt Rosenheim mit. Die Arbeiten sind damit aber noch nicht abgeschlossen. Auch am Montag würden wieder Einsatzkräfte in die Region entsandt, um weitere Dächer von den Schneelasten befreien zu können.
Erfreulich ist auch, dass es einem Team des Technischen Hilfswerkes gelungen ist, alle Gullys in Sachrang vom Eis zu befreien. Damit kann Tauwasser abfließen. Zudem wurde die Sperrung der Staatsstraße Aschau - Sachrang genutzt, um die Fahrbahn vom Schnee zu befreien. Eine weitere Sperrung am Montag ist nicht vorgesehen.

UPDATE:  Seehofer wird nun bereits um 9.45 Uhr im Berchtesgadener Land erwartet.

Jetzt gibt es weitere Details zum Besuch von Innenminister Horst Seehofer im Berchtesgadener Land. Um 10.30 Uhr ist gemeinsam mit dem bayerischen Innenminister, Joachim Herrmann (CSU) und dem Landrat des Berchtesgadener Landes Georg Grabner ein Zusammentreffen mit Einsatzkräften von THW und Bundespolizei geplant. Anschließend wird Seehofer eine Pressekonferenz am Feuerwehrhaus in Berchtesgaden geben.

Danach wird Seehofer die Einsatzkräfte vor Ort im Raum Berchtesgaden besuchen, bevor es zum Einsatzabschnitt NORD geht, wo der Minister am Feuerwehrgerätehaus in Neukirchen am Teisenberg empfangen werden wird.

Außerdem gab der Zweckverband "Tourismusregion Berchtesgaden-Königssee" bekannt, dass wegen des Katastrophenfalls der Neujahrsempfang der Gemeinden Marktschellenberg, Berchtesgaden, Schönau am Königssee, Ramsau und Bischofswiesen im AlpenCongress abgesagt wurde.

UPDATE, 7.40 Uhr - Sparkasse in Siegsdorf noch geschlossen

Am Montag sind die Geschäftsstellen der Sparkasse Traunstein-Trostberg in Siegsdorf noch geschlossen. Hier muss das Dach am Montag noch geräumt werden. Die Sparkasse in Inzell werde laut Sparkasse gerade überprüft.

UPDATE, 7.35 Uhr - Skigebiet Sudelfeld geschlossen

Das Skigebiet Sudelfeld bleibt bis auf weiteres geschlossen. Als Grund nannten die Betreiber die "extreme Wetterlage". Es wurde am Sonntag ein entsprechender Facebook-Post abgesetzt.

UPDATE, 7.30 Uhr - Lawine trifft Hotel in Balderschwang

Der Ort Balderschwang im Allgäu ist weiterhin von der Außenwelt abgeschnitten. Dort hat sich die Lage aber nun noch einmal drastisch verschärft. Denn am frühen Morgen ist dort eine Lawine abgegangen und hat ein großes Hotel im Ort getroffen, wie der Bayerische Rundfunk nun berichtet.

Momentan seien Rettungskräfte und Polizei noch auf der Anfahrt, auch ein Hubschrauber der Polizei sei bereits in der Luft, hieß es. Die Polizei zitiert Augenzeugen, wonach die Lawine etwa 300 Meter breit gewesen sein soll. An dem Gebäude des Hotel Hubertus seien dadurch Fensterscheiben eingedrückt worden. Zum Glück wird ersten Informationen zufolge aber wohl niemand verschüttet.

Am Sonntagnachmittag hatte das betroffene Hotel noch einen Facebook-Post abgesetzt und der Welt mitgeteilt, dass bei ihnen alles in Ordnung sei. Das scheint sich nun gründlich geändert zu haben.

UPDATE, 7.15 Uhr - Kleinere Überschwemmungen in Bayern

Nach den Regen- und Schneefällen der vergangenen Tage sind in der Nacht zu Montag mehrere Flüsse und Bäche in Bayern über die Ufer getreten. Vor allem in der Mitte und im Norden des Bundeslandes wurden teilweise Äcker und Wiesen überflutet, wie der Hochwassernachrichtendienst mitteilte. Für den oberfränkischen Landkreis Kulmbach warnte er vor Überschwemmungen in bebauten Gebieten. Auch in Mittelfranken stellte sich die Polizei auf Überschwemmungen ein.

In der Region ist die Hochwasserlage noch ruhig. Lediglich für die Sur liegt Warnstufe 1 vor, die die Pegel aufgrund der gefallenen Niederschläge und des starken Tauwetters deutlich angestiegen sind. Laut Hochwassernachrichtendienst Bayern muss deswegen im Landkreis Berchtesgadener Land noch bis 8 Uhr mit einem erhöhten Pegelstand gerechnet werden. Aufgrund nachlassender Niederschläge und sinkenden Temperaturen in der zweiten Nachthälfte wird davon ausgegangen, dass in den Morgenstunden die Meldestufe 1 wieder unterschritten wird.

UPDATE, 6.58 Uhr - Kindergärten geschlossen

Sowohl Montag als auch Dienstag sind die Kindertagesstätte Käsemäuse in Waging sowie die Kindertagesstätte in Traunstein geschlossen. Dies teilte uns der Träger der Kitas, das Mütterzentrum Traunstein, mit. Informationen zu Schließungen anderer Kindergärten oder Kitas liegen unserer Redaktion nicht vor. Eine Betreuung der Kinder ist aber auf jeden Fall gewährleistet.

UPDATE, 6.40 Uhr - Seehofer am Vormittag in Berchtesgaden

Am Vormittag wird Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) das Katastrophengebiet besuchen. Um 10.30 Uhr wird der Politiker am Feuerwehrhaus in Berchtesgaden erwartet. Seehofer will sich ein Bild der Lage machen und sich mit den Einsatzkräften austauschen.

UPDATE, 6.35 Uhr - Großeinsatz nach Lawinenabgang

Da nach dem Lawinenabgang an der Deutschen Alpenstraße (siehe Erstmeldung) zunächst völlig unklar war, ob der sehr nasse und dichte Schnee, der an der Begrenzungsmauer der Bundesstraße stehengeblieben war, womöglich mehrere Autos verschüttet hatte, schickte die Leitstelle Traunstein von beiden Seiten Einsatzkräfte los.

Zwei Lawinenhunde suchten die Schneemassen ab, wie das Bayerische Rote Kreuz nun mitteilte. Die Bergwacht Inzell sondierte mit verlängerbaren Sonden und die nachgeforderte Reichenhaller Bergwacht kontrollierte mit einem Halbleiter-Suchgerät, wobei nach einiger Zeit feststand, dass keine Menschen zu Schaden gekommen waren. 

Lawinenabgang an Deutscher Alpenstraße bei Weißbach

Die Feuerwehr sperrte die Einsatzstelle ab, leuchtete die Lawine aus, musste mitgerissenes Holz mit der Motorsäge zerkleinern und errichtete bereits in Karlstein eine vorrübergehende Sperre, da auch bereits zwischen der Wegscheid am Antoniberg-Tunnel und Weißbach mehrere kleine Nassschneerutsche auf die Alpenstraße abgegangen waren. Ein Radlader einer Inzeller Baufirma, die auch im Winterdienst mithilft, räumte die Bundesstraße wieder frei. Insgesamt waren 25 Einsatzkräfte der Bergwacht vor Ort und in den beiden Wachen in Bereitschaft. 

UPDATE, 6.20 Uhr - Überblick über Schulausfälle

Bereits letzte Woche oder am Sonntag hatten sich die Behörden an die Öffentlichkeit gewandt und weitere Schulausfälle in dieser Woche verkündet. Ein Überblick:

  • Stadt und Landkreis Rosenheim: Unterrichtsausfall an allen Schulen am Montag
  • Landkreis Traunstein: Unterrichtsausfall an allen Schulen am Montag, Dienstag und Mittwoch
  • Landkreis Berchtesgadener Land: Unterrichtsausfall an allen Schulen am Montag
  • Landkreis Mühldorf am Inn: Unterrichtsausfall an allen Schulen am Montag
  • Landkreis Starnberg: Unterrichtsausfall an allen Schulen am Montag
  • Landkreis Weilheim-Schongau: Unterrichtsausfall an allen Schulen am Montag
  • Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen: Unterrichtsausfall an allen Schulen am Montag und Dienstag
  • Landkreis Ebersberg: Unterrichtsausfall an allen Schulen am Montag
  • Landkreis Erding: Unterrichtsausfall an allen Schulen am Montag
  • Landkreis Garmisch-Partenkirchen: Unterrichtsausfall an allen Schulen am Montag
  • Landkreis Miesbach: Unterrichtsausfall an allen Schulen am Montag

Weitere Informationen gibt es auf der Website des Bayerischen Kultusministeriums.

UPDATE, 6.15 Uhr - Mehrere Bahnstrecken auch am Montag gesperrt

Auch im regionalen Bahnverkehr kommt es weiterhin zu erheblichen Behinderungen. Folgende Strecken sind betroffen (Stand: Montag, 6 Uhr):

  • München - Rosenheim - Salzburg/Kufstein: Die Züge verkehren, Kunden müssten aber mit witterungsbedingten Verzögerungen rechnen, hieß es.
  • Holzkirchen - Oberland (Bayrischzell, Tegernsee, Lenggries): bis einschl. Mittwoch gesperrt.
  • Freilassing - Berchtesgaden: am Montag auf alle Fälle gesperrt. Die Prognose für Dienstag soll am Montagnachmittag folgen.
  • München - Holzkirchen: Zwischen München und Holzkirchen eingeschränkter Betrieb im Stundentakt mit Meridian-Fahrzeugen. Wenn möglich: ab München XX:04 Uhr, ab Holzkirchen XX:28 Uhr von Gleis 2/3. Kein Halt in Deisenhofen, Mittersendling und Heimeranplatz.

UPDATE, 5.50 Uhr - Lkw auf A8 umgekippt

Auf der A8 Salzburg in Richtung München kommt es am Grenzübergang zu erheblichen Behinderungen. Dort kippte ein Lkw um. Zahlreiche Einsatzkräfte sind vor Ort.

Im Raum Salzburg waren am Sonntag etwa 17.000 Menschen von der Aussenwelt abgeschnitten. Der Deutsche Wetterdienst warnt weiterhin bis Dienstag 12 Uhr vor extrem starken Schneefall und Schneeverwehungen. 

Erstmeldung:

Während es im Raum Rosenheim seit Sonntag nur noch regnet, ist die Lage speziell im Landkreis Traunstein und Berchtesgaden weiterhin sehr angespannt. Dabei ist das seit Wochen andauernde Schneechaos in den bayerischen Alpen noch lange nicht vorbei. 

Im Allgäu ist die Zufahrt zur Gemeinde Balderschwang wegen Lawinengefahr gesperrt. Die deutsche Alpenstraße B305 am Gletschergarten im Berchtesgadener Land wurde ebenfalls am Sonntsagabend von einer Lawine verschüttet.

Gegen 21.45 Uhr meldeten Autofahrer eine rund acht Meter hohe und 20 Meter breite Lawine, die aus einem steilen Graben auf der Westseite des Scharnkopfs abgegangen war und die B305 zwischen Weißbach an der Alpenstraße und der Zwing bei Inzell kurz vor dem Gletschergarten komplett verschüttet hatte. 

Eine Lawine hat die Deutsche Alpenstraße bei Weißbach verschüttet.

Da zunächst völlig unklar war, ob der sehr nasse und dichte Schnee, der an der Begrenzungsmauer der Bundesstraße stehengeblieben war, womöglich mehrere Autos verschüttet hatte, schickte die Leitstelle Traunstein von beiden Seiten Einsatzkräfte los, darunter die Freiwilligen Feuerwehren Weißbach, Inzell und Karlstein, das Technische Hilfswerk (THW), die Bergwachten Inzell und Bad Reichenhall und die Lawinen- und Suchhundestaffel der Bergwacht-Region Chiemgau.

Bei Plusgraden begann es zudem mancherorts zu tauen. Dadurch könnte der Schnee nass und schwer werden - eine zusätzliche Belastung für die Hausdächer.

Die Lawinengefahr ist weiterhin extrem groß. In den deutschen Alpengebieten gilt überall Warnstufe 4. von 5. Aufgrund dieser Gefahr bleiuben weiterhin folgende Straßen gesperrt: 

  • B305, Seehaus - Seegatterl
  • B305, Schneizlreuth - Abzweigung St2101
  • Forststraße, Gotzental ab PArkplatz Hinterbrand in Schönau am Königssee

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