Schneebrett löst sich in Sonthofen

Frau (58) von Dachlawine begraben - es folgen dramatische Minuten

Dachlawine (Symbolbild).
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Dachlawine (Symbolbild).

Durch eine Dachlawine ist eine Frau im Allgäu vorübergehend begraben worden. Nach 15 bis 20 Minuten konnte die Frau von Polizisten und Anwohner gerettet werden.

Sonthofen/Schwaben - Am Mittwoch (20. Januar) gegen 14.35 Uhr wurde über die Integrierte Leitstelle Allgäu mitgeteilt, dass die 58-jährige Bewohnerin an ihrem Wohnhaus von einer Dachlawine verschüttet wurde. Zwei Angehörige, welche den Vorfall beobachten konnten, fingen sofort mit der Suche an und setzten die Rettungskette in Gang.

Insgesamt sieben Beamte sowie Beschäftigte der benachbarten Polizeiinspektion Sonthofen eilten umgehend zu Fuß und mit Schaufeln ausgerüstet zum Unglücksort.

Nachdem sich die 58-Jährige verbal bemerkbar machen konnte, konnte sie von den Einsatzkräften nach ca. 15 Minuten aus der rund einen Meter dicken Schneemasse ausgeschaufelt und befreit werden. Die Frau erlitt lediglich eine leichte Unterkühlung. Sie wurde vor Ort vom Rettungsdienst ambulant betreut. Eine Verbringung in ein Krankenhaus war nicht notwendig.

Die Feuerwehr Sonthofen war ebenfalls alarmiert und rückte umgehend mit etwa 25 Kräften an. Bei deren Eintreffen war die 58-Jährige aber bereits befreit.

Die Dachlawine hatte sich offenbar aufgrund der Schneemassen aus den vergangenen Tagen in Verbindung mit dem jetzigen Tauwetter selbst gelöst. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen derzeit nicht vor.

Die Polizei warnt in Zusammenhang mit derzeit vorherrschendem Tauwetter vor sich stark verdichtendem Schnee auf Hausdächern und Bäumen und dementsprechender Lawinengefahr.

mh/Polizeipräsidium Schwaben

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