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In viel zu kleinem Koffer

Schock-Fund am Münchner Flughafen: Lebender Albino-Alligator in Frischhaltefolie entdeckt

Albino-Alligator im Serengeti-Park
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Einen solchen seltenen Albino-Alligator fand man in einem Koffer am Münchner Flughafen (Symbolbild).

Unfassbar! Eingepackt in Frischhaltefolie hat ein Reisender am Flughafen München einen lebenden Albino-Alligator nach Singapur schmuggeln wollen.

München – Bei einer Kontrolle Ende September wurde das Tier mit einer Länge von einem Meter in einem viel zu kleinen Koffer entdeckt, berichtete die Bayerische Kontrollbehörde für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen am Mittwoch.

Einen lebenden Albino-Alligator haben Zollbeamte am 25. September am Flughafen München beschlagnahmt.

Mitarbeiter der Sicherheitskontrolle haben demnach beim Gepäck-Check ein ungewöhnliches Röntgenbild entdeckt. Der Alligator war komplett mit Frischhaltefolie umwickelt und fixiert. Nur die Nasenlöcher des Tieres seien frei gewesen. Dadurch bestand akute Lebensgefahr für das seltene Tier. Zusammen mit einem Tierarzt haben die Zöllner das Tier befreit und die Erstversorgung übernommen. Der Alligator wurde vom Zoll sichergestellt.

Das weiße Krokodil war in Frischhaltefolie eingewickelt.

Bis zu 75.000 Euro für weiße Alligatoren

Vor Abflug nach Singapur wurde der Reisende von den Zollbeamten ausfindig gemacht. Gegen den aus den USA kommenden 42-jährigen Geschäftsmann wurde ein Strafverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Artenschutz- und Tierschutzgesetz eingeleitet. In Asien werden den Angaben zufolge für weiße Alligatoren bis zu 75.000 Euro bezahlt. 

Die weiteren Ermittlungen hat das Zollfahndungsamt München übernommen. Das Tier kam in die Auffangstation für Reptilien in München. Sein Zustand habe sich bereits deutlich verbessert, hieß es.

mh

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