Große Suche rund um Schönau am Königssee

"Vermisster" war in Wien im Urlaub

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Schönau am Königssee - Weil eine Mutter ihren Sohn nicht mehr erreichen konnte, meldete sie ihn als vermisst. Die Polizei startete eine große Suche, doch letztlich klärte sich das "Missverständnis" auf:

Am Freitagnachmittag meldete eine Frau aus Schönau am Königssee ihren 32-jährigen Sohn, der aus Thüringen stammt, jedoch in Schönau am Königssee wohnhaft ist, als vermisst. Laut der Mitteilerin hatte sie letztmals am Wochenende 3./4. Oktober mit ihrem Sohn Kontakt. Dann ging er nicht mehr sein Handy und seit Mitte der Woche sei es ganz ausgeschaltet.

Ein Freund des Vermissten bestätigte die Angaben der Mutter und erklärte weiter, dass die vermisste Person das Wochenende noch in Ramsau bei Berchtesgaden verbracht hatte und am Montagmorgen zu seiner Wohnung in Schönau am Königssee gebracht worden war. Außerdem hätte der 32-jährige Mann nach einem zweiwöchigen Urlaub am Montag, 5. Oktober, wieder an seiner Arbeitsstelle sein müssen.

Da ein Unglücksfall nicht auszuschließen war, wurden von der Polizeiinspektion Berchtesgaden umfangreiche Suchmaßnahmen eingeleitet. Neben routinemäßigen Maßnahmen wurden auch zwei Personensuchhunde, sogenannte "Mantrailer", angefordert, die aus dem Bereich Augsburg anfuhren.

Am Samstag, 10. Oktober, um 16.22 Uhr, meldete sich der Vermisste dann telefonisch bei der Polizei in Berchtesgaden, da er bei einem Stammtischbesuch auf die Vermisstensuche angesprochen wurde. In einem persönlichen Gespräch erklärte der 32-Jährige, dass er der Meinung war, nicht zwei, sondern drei Wochen Urlaub zu haben. Um die letzte Urlaubswoche ungestört verbringen zu können, reiste er nach Wien und ließ sein Handy zu Hause. Erst bei seiner Rückkehr erfuhr er von dem Polizeieinsatz.

Pressemeldung Polizei Berchtesgaden

Quelle: BGland24.de

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