Schrecklicher Arbeitsunfall in Schwabing

Fahrer (42) springt aus Lkw - und wird von Eisenstange aufgespießt

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München - Ein schrecklicher Unfall hat sich am Montagvormittag auf einer Schwabinger Baustelle ereignet. Ein Lkw-Fahrer wurde von einer Eisenstange förmlich aufgespießt.

Update, 12.05 Uhr: Pressemeldung der Polizei

Am Montag (1. Juli) gegen 10.30 Uhr, fuhr ein 42-Jähriger aus dem Landkreis Starnberg mit seinem Lkw auf eine Baustelle in der Belgradstraße. 

Als er sein Fahrzeug abgestellt hatte, öffnete er die Tür und wollte von seiner Fahrerkabine zu Boden springen. Hierbei übersah er eine aus dem Boden ragende Eisenstange und sprang in diese. Er wurde schwer verletzt. 

Mit Hilfe der Feuerwehr konnte die Eisenstange abgeflext werden und der Mann wurde zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Eine Streife der Polizeiinspektion 13 (Schwabing) war vor Ort. Die Ermittlungen zur Klärung der Unfallursache wurden aufgenommen.

Pressemitteilung Polizeipräsidium München

Vorbericht

Am Montagvormittag ist es auf einer Baustelle im Münchner Stadtteil Schwabing zu einem schrecklichen Arbeitsunfall gekommen.

Wie die Münchner Feuerwehr auf ihrer Facebook-Seite berichtet, hat ein Lkw-Fahrer eine im Boden einbetonierte, senkrecht stehende Eisenstange übersehen, als er von seinem Fahrzeug sprang. Das scharfkantige, etwa zwei Zentimeter dicke Eisen bohrte sich in den Oberkörper des Mannes.

Noch während der Lkw-Fahrer vom Notarzt medizinisch versorgt wurde, musste die Feuerwehr das Metall mit einem Trennschleifer vom Betonfundament abtrennen, damit der schwerverletzte Mann in ein Münchner Krankenhaus gebracht werden konnte. Auch im dortigen Schockraum unterstützten die Einsatzkräfte das Operationsteam mit speziellem Feinmechanikerwerkzeug.

mh/Feuerwehr München

Rubriklistenbild: © dpa

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