Polizei sucht Zeugen

Schrecklicher Unfall in München: Mutter (38) und Tochter (11) sterben

Dieses Bild vom Unfall hat die Berufsfeuerwehr München bei Facebook veröffentlicht.
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Dieses Bild vom Unfall hat die Berufsfeuerwehr München bei Facebook veröffentlicht.

München - Zu einem schweren Unfall ist es Samstagabend in München gekommen. Eine Frau und ein Kind sind noch an der Unfallstelle verstorben.

Am 14. Juli gegen 22.20 Uhr befuhr eine 38-jährige Münchenerin in Begleitung ihrer elfjährigen Tochter mit einem Toyota die Abfahrt der Bundesautobahn A99 in westlicher Richtung. An der Anschlussstelle München-Ludwigsfeld fuhr sie von der Autobahn ab und wollte die Kreuzung zur Dachauer Straße geradeaus in Richtung Otto-Warburg-Straße passieren.

Zur gleichen Zeit befuhr ein 38-Jähriger mit seinem Porsche in Begleitung einer 44-jährigen Beifahrerin die Dachauer Straße in nördlicher Richtung. An der Kreuzung zur Bundesautobahn A99 wollte er geradeaus in Richtung Karlsfeld passieren. Im Kreuzungsbereich kam es zum Unfall - vermutlich aufgrund der Tatsache, dass einer der beiden Unfallbeteiligten das Rotlicht der Ampel missachtet hatte. Diesbezüglich dauern die Ermittlungen noch an.

Das Auto des 38-Jährigen kollidierte frontal mit der linken Seite des Wagens der 38-Jährigen. Durch den Unfall wurde die linke Fahrzeugseite des Toyotas vollständig eingedrückt. Durch die Wucht des Aufpralls kamen beide Fahrzeuge erst nach der Kreuzung zum Stillstand.

Die 38-Jährige sowie ihre elfjährige Tochter wurden im Fahrzeug eingeklemmt und verblieben regungslos im Fahrzeug, bis sie durch Kräfte der Feuerwehr aus dem Fahrzeug herausgeholt werden konnten. Vorher am Unfallort anwesende Personen war dies aufgrund der schweren Beschädigung des Fahrzeugs nicht möglich.

Trotz sofort eingeleiteter Erste-Hilfe-Maßnahmen durch andere Verkehrsteilnehmer, Kräfte der Feuerwehr und eine entsprechende Versorgung durch den Notarzt verstarben beide Fahrzeuginsassen des Toyotas noch an der Unfallstelle.

Der 38-Jährige und seine 44-jährige Beifahrerin wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Beide wurden durch den Rettungsdienst zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Beide Fahrzeuge wurden bei dem Unfall total beschädigt und als Beweismittel sichergestellt.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft München I wurde ein Sachverständigter mit der Erstellung eines Gutachtens beauftragt. Die Unfallstelle musste für die Dauer der Unfallaufnahme für etwa fünf Stunden gesperrt werden. Da die Ampelanlage einwandfrei funktionierte, wird davon ausgegangen, dass einer der beiden Unfallbeteiligten das Rotlicht missachtet hatte.

Zeugenaufruf:

Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang, insbesondere zur Ampelschaltung zum Zeitpunkt des Unfalles machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, unter der Telefonnummer 089/62163322 in Verbindung zu setzen.

Pressemitteilung des Polizeipräsidiums München

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