Schutzengel fuhr mit

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Anzing/A94 - Es grenzt an ein Wunder, dass der VW-Bus-Fahrer noch lebt. Der Mann aus dem Landkreis Ebersberg prallte auf der A94 fast ungebremst in einen Lkw.

Am frühen Sonntagmorgen kam es auf der A94 in Fahrtrichtung Passau zu einem schweren Verkehrsunfall. Gegen 4.10 Uhr fuhr ein 62-jähriger Kraftfahrer aus München mit seinem Sattelzug an der Anschlussstelle Markt Schwaben in Richtung Passau auf die A94 auf. Unmittelbar nachdem er auf den rechten Fahrstreifen aufgefahren war, prallte ein 49-jähriger Handwerker aus dem Landkreis Ebersberg mit seinem VW-Bus aus bisher ungeklärter Ursache mit hoher Geschwindigkeit gegen das Heck des Sattelaufliegers. Die Fahrzeugfront des VW-Busses wurde dabei komplett zerstört.

Schwerer Unfall auf der A94

Wie durch ein Wunder konnte sich der VW-Fahrer noch selbst aus dem Fahrzeugwrack befreien, musste aber im Anschluss mit schweren Verletzungen in eine Münchner Klinik eingeliefert werden. Der Fahrer des Sattelzuges blieb unverletzt.

Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 12.000 Euro. Die Freiwilligen Feuerwehren Anzing, Poing und Ebersberg waren mit mehreren Fahrzeugen und ca. 25 Einsatzkräften vor Ort. Die A94 musste für etwa 45 Minuten in Richtung Passau komplett gesperrt werden, der Verkehr wurde über Markt Schwaben umgeleitet. Zu größeren Behinderungen kam es jedoch nicht.

Pressemitteilung Autobahnpolizeistation Hohenbrunn

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